19. 06. 2013
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Kölner Schauspiel bietet 17 Premieren in der Saison 2008/2009
Insgesamt dürfen sich die Kunstinteressierten auf 17 Premieren und
weitere sieben Uraufführungen freuen. Den Einstieg in die neue
Spielsaison bietet ein so genannter Installationsparcour mit dem Titel
„DU-D.E.U.T.S.C.H.L.A.N.D.“. Die künstlerische Leiterin des
Schauspielhauses will damit das geschichtsträchtige Datum 2009 mit
Leben aus der eigenen geschichtlichen Erfahrung füllen. So jährt sich
im kommenden Jahr die Gründungen der beiden deutschen Staaten nach dem
Zweiten Weltkrieg zum 60. Mal. 40 Jahre später endete die deutsche
Teilung mit dem Mauerfall am 9. November 1989.
Dies sei der Anlass, das Schauspielprogramm mit der Frage nach den
spezifischen Aspekten deutscher Geschichte zu verknüpfen, ließ Beier
wissen. Im Mittelpunkt steht dabei das kulturelle Selbstverständnis der
Deutschen, so Beier weiter. Zu den Premieren gehören unter anderem die
Stücke „Robin Hood“ von Ulrich Zaum, dass von Regisseur Robin Telfer
inszeniert wird und Ibsens „Peer Gynt“, bei dem die Intendantin selbst
Regie führen wird. Insgesamt sieben Theaterstücke werden in der
kommenden Saison uraufgeführt, darunter auch „Ankunft der Tiere“. Das
Stück von Anna Viebrock und Malte Übenauf bietet einen Vergleich von
Tier und Mensch. Das Stück „MS Adenauer“ von Schorsch Kamerun soll als
erste „antiautoritäre Staatsoper“ in Szene gesetzt werden.






















