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22. 10. 2014
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Kölntag wieder am kommenden Donnerstag


31.01.2012 12:00 von:(red)

Schlagwörter: NS-Dokumentationszentrum,Theaterstück,KölnTag,Februar,kostenfrei,Eintritt

Im NS-Dokumentationszentrum wird am kommenden Donnerstagabend ein Theaterstück aufgeführt. Der Eintritt ist aber nicht kostenfrei. Bild: ehu/Archiv

Die städtischen Museen öffnen am kommenden Donnerstag wieder etwas länger ihre Pforten. Grund dafür ist die nächste Ausgabe des so genannten „Kölntages“. Am 2. Februar sind auch bei dieser Veranstaltung wieder sämtliche Kölner Museen mit dabei, um mit dem Angebot eines kostenfreien Eintritt in die ständigen Sammlungen der Museumsbetriebe weitere Bevölkerungsschichten für den Besuch eines Museums zu begeistern. Einzige Voraussetzung für den freien Eintritt an diesem Tag ist die Vorlage eines amtlichen Dokuments, das den Erstwohnsitz in der Domstadt beweist. Wer allerdings an diesem Tag zufälligerweise Geburtstag hat, darf ohnehin kostenfrei in die Museen.

Der städtische Museumsdienst hat auch an diesem Tag wieder ein umfassendes Programm auf die Beine gestellt, um den Gästen auch über die Ausstellungen selbst den Museumsbesuch schmackhaft zu machen. Vor allem ab den Nachmittagsstunden gibt es Führungen und andere Veranstaltungen, wie die Verantwortlichen am heutigen Dienstag ankündigten. Die meisten Veranstaltungen finden am kommenden Donnerstag im Museum Ludwig und im NS-Dokumentationszentrum statt, hier gibt es jeweils vier Events. Es folgt das Kölnische Stadtmuseum mit drei Events am Kölntag. In den meisten anderen Kulturbetrieben der Stadt finden zwei Veranstaltungen statt, so unter anderem im Völkerkunde-Museum (Rautenstrauch-Joest-Museum), dem im Museum für Angewandte Kunst oder auch im Römisch-Germanischen Museum.

Während das Wallraf-Richartz-Museum an diesem Tag nur eine Führung im Rahmen des Kölntags anbietet, kommt das Museum für Ostasiatische Kunst auf derer drei. Bereits kurz vor dem Jahreswechsel hatte die Stadt in das idyllisch gelegene Museum eingeladen, um hier eine Präsentation zum angehenden China-Jahr durchzuführen. So wird das Museum in diesem Jahr im Rahmen des Kultur- und Kunstaustausches zwischen dem Reich der Mitte und der Pekinger Partnerstadt Köln eine ganz besondere Rolle einnehmen. Für zwei der drei Veranstaltungen müssen die Kunstinteressierten allerdings Eintritt zahlen, da sich in dem Museum derzeit lediglich eine Sonderausstellung befindet. Ein spätes Highlight aus dem Programm findet am Donnerstagabend ab 20 Uhr im NS-Dokumentationszentrum statt. Vor historischer Kulisse führt die künstlergruppe „Ensemble 7“ das Stück „Der Stein“ von Marius van Mayenburg auf. Das mit dem Theaterpreis 2011 ausgezeichnete Stück kostet allerdings 15 Euro Eintritt, der ermäßigte Eintrittspreis beträgt zehn Euro.

An dem Kölntag sind die zehn Kölner Kulturbetriebe bis 22 Uhr geöffnet. Einen besonderen Service hält das Museum Ludwig an diesem Tag bereit. Um die Anhänger zeitgenössischer Kunst für einen Besuch im Museum zu begeistern, machen die Museumsverantwortlichen allen Nicht-Kölnern das Angebot, zum halben Preis die ständigen Sammlungen des Museums zu besuchen. Für Sonderausstellungen gilt in allen Museen auch an diesem Tag der reguläre Eintrittspreis. Weitere Informationen zum Programm des Kölner Museumsdienstes finden sie auch im Internet unter: www.museenkoeln.de.







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