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1. 09. 2014
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Kunst vereint Köln und Düsseldorf


02.09.2010 06:12 von:

Schlagwörter: Köln,Düsseldorf,dc open,Galerie,Sammler,Quadriennale,Kunst,2010

(js) So viel Friede, Freude, Eierkuchen zwischen den feindlichen Geschwistern Düsseldorf und Köln ist selten: Eitel Sonnenschein herrschte, als am gestrigen Mittwoch im Museum für Angewandte Kunst Galeristen und Kulturverwalter aus beiden Städten das Programm für die zweite "dc-open – Legendary Contemporary" vorstellten. Ab dem morgigen Freitag laden 69 Galerien drei Tage lang gemeinsam zum Vernissage-Besuch ein. Vereint von der Erkenntnis, dass die Rheinschiene eigentlich eine große Galerie und man nur gemeinsam stark sei. Zumindest am Samstag wird ein zwischen 12 und 21 Uhr stündlich verkehrender Shuttlebus für Galeriebesucher zur innigen Verbindung beitragen.

Die Einladung richtet sich vor allem an die lokale Bevölkerung. Aber natürlich auch – darauf deutet schon der englische Name der Veranstaltung hin – an internationales Publikum. Dazu hat man eigens und persönlich gut 25 potente Sammler aus dem In- und Ausland eingeladen, die einen VIP-Service genießen dürfen. Sie dürfen u.a. die Privatsammlung Radermacher besuchen und sich zum Abschluss auf einem Fest vergnügen. Dort allerdings mit rund 600 anderen Gästen, immerhin in geschlossener Gesellschaft. Das Landeswirtschaftsministerium hat "dc open" als wichtigen Wirtschaftsfaktor erkannt und übernimmt 44.000 Euro des Gesamtetats von 130.000 Euro. Die Hälfte kommt von den teilnehmenden Galeristen, den Rest tragen Sponsoren mit Geld und Sachleistungen. Langfristig träumen die "dc open"-Veranstalter an eine Angliederung an die artcologne.

Natürlich gibt es in Düsseldorf mehr als die 25 Galerien, die an der dc teilnehmen. Die und der Rest nutzen die günstige Gelegenheit und hängen sich mit ihren "deutschlandpremieren" an das Köln-Düsseldorfer Projekt an. "deutschlandpremieren" ist das private Parallelprogramm zur zweiten "Quadriennale", die eine Woche später eröffnet wird. Während dort zehn Düsseldorfer Kunstinstitutionen in der Kunst-Vergangenheit ihrer Stadt schwelgen, geben die Galerien ausländischen Künstlern die Gelegenheit, erstmals in Deutschland auszustellen. Das hört sich etwas innovativer an als das, was die Kollegen in Köln bieten.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter: www.dc-open.de.







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