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24. 04. 2014
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Mehr als 50 Events beim Kölner Kultursommer 2009


15.05.2009 01:29 von:

Schlagwörter: Köln,Kultursommer,2009,Vorstellung,Programm,Events,Theater,Musik

(js) Wer in den Sommerferien statt in die Ferne zu reisen, sondern zu Hause in Köln bleiben muss, braucht zumindest kulturell nicht enthaltsam zu leben: Mit über 50 Veranstaltungen an verschiedenen Orten und Plätzen bietet ihm der "Kölner Sommer" wieder eine vielfältiges und qualitätsvolles Programm mit Künstlern aus (fast) aller Welt. Natürlich umsonst und draußen, wie das seit rund 25 Jahren üblich ist. genau wissen die Veranstalter das heute nicht mehr. 1992 jedenfalls übernahm die "SK Stiftung Kultur" der Stadtsparkasse KölnBonn das Projekt. Sie trägt seitdem den Hauptteil des 200.000-Euro umfassenden Etats. Traditionell steuert die Imhoff-Stiftung nunmehr im achten Jahr ihren Teil dazu bei, mit 30.000 Euro in diesem Jahr allerdings deutlich weniger als in der Vergangenheit. Doch habe man zahlreiche neue Unterstützer gewinnen können, so SK-Geschäftsführer Hans-Georg Bögner bei der Vorstellung des Programms am gestrigen Donnerstag. Zu den "Neuen" gehören die Allianz-Kulturstiftung, die Kölner Stiftung Grün und das Azimut-Hotel, das den nationalen und internationalen Künstler eine Schlafstelle bietet. Hinzu kommen wie üblich Sachleistungen oder Werbeleistungen von Stadt und anderen Privatunternehmen.

Eröffnet wird das Festival am 26. und 27. Juni von zehn Bands mit zusammen fast 200 Blasmusikern, die zahlreiche, auch mobile Konzerte am Rhein und in der Innenstadt geben. Beim Schluss-Konzert am 14. August spielt unter anderem die südafrikanische Band Freshlyground im Mediapark. Dazwischen gibt es allein 20 Veranstaltungen für Kinder und – nach dem großen Erfolg im Vorjahr – 21 Mitmach-Aktionen wie eine Pfeif-Schule, Yoga, Tai-Ji oder Pilates auf dem Dach der Galeria Kaufhof. Fester Bestandteil von "SommerKöln" sind auch Auftritte des N.N.-Theaters, diese allerdings schon Mitte Juni im Friedenspark in der Südstadt. Shakespeares "MacBeth" hat dort am 10. Juni Premiere.

Open-Air-Kultur ist im übrigen nicht überall in Köln erwünscht. Dass während der Abendmesse rings um den Dom keine laute Alternative geduldet wird, ist nachvollziehbar. Dass der Heinrich-Böll-Platz wegen fehlender Schallisolierung nicht betreten werden darf, wenn in der darunter liegenden Philharmonie konzertiert wird – daran haben sich die Kölner inzwischen gewöhnt (der Beweis dafür, dass die Stadt immer wieder Schwierigkeiten mit öffentlichen Bauten hatte). Dass allerdings auch der Wallraf-Platz, einst zentrale Veranstaltungsstätte für die WDR-"Weltmusik", wegen Beschwerden von Anwohnern für Konzerte tabu ist, wissen nur wenige. Gleiches gilt im Volksgarten für die Abendzeit.

Weitere Informationen finden Sie unter der Internetadresse: www.sommerkoeln.de.







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