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22. 07. 2014
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Nach dem Theater wird gesungen


09.06.2010 13:28 von:

Schlagwörter: Köln,Sommer,Sommerköln,Sommerferien,NN Theater,Fort X,Eichendorff

(js) Ãœber 100 Künstler aus der ganzen Welt mit 50 Veranstaltungen in elf Tagen: der "SommerKöln" wartet auch in diesem Jahr wieder nicht nur mit eindrucksvollen Zahlen, sondern auch mit einem qualitätsvollen Programm auf – und das wie immer umsonst und draußen. Doch etwas ist neu: der gedrängte Terminkalender, der täglich Theater, Kinderprogramm, Mitmachaktionen und einen Biergarten bietet. Das ist eine Reaktion auf das geänderte Umfeld: Waren in den Kindertagen dieses Angebots die Sommerferien noch eine Kulturwüste, drängen sich heute die Veranstaltungen. Mit der kurzen Laufzeit und der Beschränkung auf die beiden Spielorte Schokoladenmuseum und Fort X im Agnesviertel erhofft man sich Spareffekte und setzt auf Festival-Charakter und ein prägnanteres Image.

Zur Eröffnung tritt am 15. Juli (20 Uhr) die französische Truppe "Plasticiens Volants" im Mediapark auf: Mit riesigen Meerestieren will sie die Besucher in eine traumhafte Unterwasserwelt entführen. Im Fort X stellt das Kölner N.N. Theater seine neue Produktion "Aus dem Leben eines Taugenichts", man darf gespannt sein, wie sie die romantische Eichendorff-Novelle in unsere Zeit transportieren (16.7.). Außerdem bringen die Straßen-Schauspieler hier noch ihre "Nibelungen" und den "Schimmelreiter" auf die Bühne. Am 23.7. sind bei der Filmnacht "Ein tierisches Vergnügen" auch alte Stummfilme zu sehen, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Außerdem stehen hier Lesungen, Führungen und eine Krimi-Show auf dem Programm. Nach jeder Veranstaltung gibt es eine "After Show" im "Singenden Biergarten". Den führt Anne Rixmann von der Stunksitzung. Sie wird nicht nur selber alte Schlager singen, sondern fordert auch das Publikum zu Gesangsdarbietungen auf. Dem Tagessieger winkt jeweils ein Pittermännchen.

Der Platz vor dem Schokoladenmuseum ist der Musik, dem Straßen- und Kindertheater gewidmet. Die Kindervorstellungen erstrecken sich über fünf Wochen (23.7. bis 22.8.) und werden im Bürgerhaus Kalk und in Michaelshoven wiederholt. Nicht nur an Kinder richtet sich der "Trommelzauber" (20.7., 18 Uhr): 500 afrikanische Trommeln warten darauf, vom Publikum geschlagen zu werden. Anschließend wird auf der Drehbrücke Salsa getanzt. Aufgrund der großen Nachfrage in den Vorjahren – sogar am frühen Montag Vormittag kamen bis zu 200 Menschen in den Volksgarten – wird dort Yoga zum Mitmachen in diesem Jahr auch Samstag und Sonntag (17. und 18.7.) angeboten. Neu im programm sind auch zwei Radtouren: Der Journalist Bernd Imgrund führt im Rechtsrheinischen und in der Südstadt zu "Orten, die man gesehen haben sollte".

Der Gesamtetat des Festivals beträgt rund 200.000 Euro. Gemeinsame Veranstalter sind seit 1991 die Stadt "SK Stiftung Kultur" der Stadtsparkasse KölnBonn. Beide tragen je 35.000 Euro zum Gesamtetat von 200.000 Euro bei, von der Imhoff-Stiftung kommen noch einmal 40.000 Euro für den Schwerpunkt Kindertheater. Den Rest tragen zahlreiche Sponsoren, zum Teil auch in Sachleistungen wie Ãœbernachtungen für die Künstler im Azimut-Hotel.

Das gesamte Programm unter: www.sommerkoeln.de.

 





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