22. 05. 2013
Seite drucken
Theater: Christiane Bruhn im NS-Dok
„Kein anderes Theater kann uns diese Situation bieten“, sagt Regisseur Rüdiger Pape und zeigt auf die Bilder des zerstörten Köln, die hinter ihm an der Wand hängen. Hier, im „Kriegssaal“ des NS-Dokumentationszentrums probt er mit seinem „Ensemble 7“ das Stück „Der Stein“ ein. Am 26. Januar ist Premiere, insgesamt sind vorerst 14 Aufführungen geplant.
Erzählt wird darin die Geschichte eines Hauses in Dresden – und den drei Generationen einer Familie, die es 1935 von einer jüdischen Familie erwarb, 1953 in den Westen übersiedelte und „ihr“ Haus nach der Wende wieder haben will. Das alles mit einer bösen Pointe, die hier nicht verraten werden soll, aber symbolisch für die Lügen und Verwicklungen der deutschen Geschichte steht. Das Stück wurde 2008 in Salzburg uraufgeführt.
Unter Rüdiger Pape spielen Kölns „grand old dame“ des Theater Christiane Bruhn, gerade erst für ihr Lebenswerk mit dem Kölner Ehrentheaterpreis ausgezeichnet, Bettina Muckenhaupt, Maren Pfeiffer und Susanne Krebs.
„Der Stein“ – Aufführungstermine: 26. (Premiere), 28. und 29. Januar,2. bis 5., 10. bis 12., 23. bis 26. Januar, jeweils 20 Uhr, NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln, Karten: 15/10 Euro, Tel. 0221 / 24340, nsdok@stadt-koeln.de






















