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25. 07. 2014
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Vortrag im Wallraf über Rembrandt und Freud


15.12.2010 15:08 von:

Schlagwörter: Köln,Wallraf-Richartz-Museum,2010,Vortrag,Ketelsen,Rembrandt,Freud

Am morgigen Donnerstag startet im Kölner Wallraf-Richartz-Museum eine neue Vortragsveranstaltung aus der Reihe "KunstBewusst”. "Rembrandt und Freud – Eine Begegnung der unheimlichen Art", benennt der Vortragende das Thema der morgigen Veranstaltung, die um 19 Uhr beginnt. Referent ist der neue Leiter der Grafischen Sammlung um Museum, Dr. Thomas Ketelsen. Neben dem bekannten niederländischen Meister Rembrandt und dem Psychoanalytiker Sigmund Freud scheint es auf den ersten Blick wenig Gemeinsamkeiten zu geben. Ein näherer Blick in die Zeitgeschichte vermittelt jedoch einen anderen Eindruck. So machte Freud im Jahr 1883 bei seinem Besuch der Dresdner Gemäldegalerie eine außergewöhnliche Erfahrung mit weitreichenden Folgen für die Geschichte der Psychoanalyse. Zum einen gelangte Freud vor Raffaels "Sixtinischer Madonna" zu einer Interpretation, deren Vorgehensweise seine legendäre Traumdeutung vorwegnahm. Zum anderen begann in Dresden die intellektuelle Beschäftigung des Psychoanalytikers mit dem Werk Rembrandts, die sein restliches Leben lang anhalten sollte.

Und so erhält der Vortrag trotz der lange zurückliegenden Begegnung einen aktuellen Aufhänger. In seinem Vortrag beleuchtet Thomas Ketelsen Freuds Beziehung zu Rembrandt. Er tut dies vor dem Hintergrund der religionswissenschaftlichen Auseinandersetzung des Psychoanalytikers mit der Geschichte des Judentums und dem aufkommenden Antisemitismus in den 1930er Jahren. Ketelsen hält seinen Vortrag anlässlich des Erscheinens der Grafik-Publikation "Der ungewisse Blick". Die Reihe KunstBewusst veranstalten die Freunden des Wallraf- Richartz-Museums und des Museums Ludwig e.V. gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung. Die Eintrittspreise liegen bei 2,50 Euro, der ermäßigte Eintrittspreiss beträgt 1,50 Euro. Für Mitglieder des hauseigenen Fördervereins ist der Zutritt zu dieser Veranstaltung kostenfrei, hieß es dazu abschließend.







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