25. 05. 2012
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Duisburger Schifffahrtsgericht spricht Geldstrafe aus
Im März des Jahres 2007 geschah das Unglück. Im Süden der Domstadt verlor der Container-Fracher "Excelsior" nach einer Havarie mehrere Container. Die Wasserstraße musste wegen der gefährlichen Fracht für mehrere Tage gesperrt werden. Weit über 500 Schiffe mussten zwangsweise ankern, der Millionenverlust belief sich auf Millionenbeträge. Nun wurde der heute 66-jährige Kapitän zu einer Geldstrafe in Höhe von 3200 Euro verurteilt. Die Anklage lautete auf fahrlässige Gefährdung des Schiffsverkehrs und der fahrlässigen Gewässervereunreinigung und der Mann wurde schuldig befunden. Sein 50-jähriger Kollege, der zum Zeitpunkt der Havarie mit an Bord, jedoch nicht im Dienst war, wurde freigesprochen.
Insgesamt gingen beim dem Unglück 32 Container verloren. Drei der genormten Behältnisse waren mit Gefahrgütern beladen. Nach Ansicht des Richters hatte der Kapitän die Beladung des eigenen Schiffes nicht richtig überwacht. Auch auf eine Stabilitätsberechnung habe er demnach verzichtet. Das könne man dem Angeklagten anlasten, hieß es dazu weiter. Der 66-Jährige hat seit der damaligen Unglücksfahrt kein Binnenschiff mehr gelenkt.
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