25. 05. 2012
Seite drucken
Landgericht Köln verlangt weitere Unterlagen in Sachen Pressegrosso
Der in Köln ansässige Bundesverband der Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten, Presse-Grosso, und der Hamburger Bauer-Verlag müssen nun doch länger als bisher gedacht auf einen Urteilsspruch warten. Bereits seit einiger Zeit liegen sich die beiden streitenden Parteien darüber in den Haaren, ob Presse-Grosso ein Verhandlungsmandat für seine Mitglieder innehält. Das Hamburger Medienunternehmen hingegen will lieber mit einzelnen Pressegrossisten individuelle Verträge aushandeln. Nachdem die Gespräche im Vorfeld festgefahren waren, beide Seiten aber trotzdem auf ihren Positionen beharrten, kam es zur gerichtlichen Auseinandersetzung. Bauer reichte Klage ein.
Nun haben die Richter des Landgerichts weitere Informationen eingefordert. Bevor die nicht da sind, wird es kein Urteil geben, ließ das Kölner Gericht am gestrigen Donnerstag wissen. Allerdings wurde ansonsten rund zwei Stunden über die Sache diskutiert, wie verschiedene Medien berichteten. Die zu klärenden Fragen will das Gericht den Streitparteien nun in drei Wochen übermitteln. Dazu gab es am gestrigen Donnerstag einen so genannten Hinweisbeschluss. Im Anschluss an die Fragenzuleitung haben die beiden Streitparteien sechs Wochen Zeit, in erneuten Schreiben Stellung zu den verschiedenen Fragen zu beziehen, hieß es dazu abschließend.
No code given


























