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25. 05. 2012
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Niederländer wegen Drogenhandels in Köln vor Gericht


05.08.2008 22:00 von:

Schlagwörter: Landgericht,Köln,Drogendealer,Staatsanwaltschaft

Den beiden Angeklagtem wirft die Kölner Staatsanwaltschaft vor, in großem Stil mit Marihuana gehandelt zu haben und dabei Millionengewinne erzielt zu haben. Eine 30-jährige Frau und ihr 41-jähriger Komplize müssen sich nun wegen gewerbsmäßigen Handels mit Drogen verantworten. Die Dauer des Prozesses liegt zunächst bei zwei Tagen, bei einem Geständnis könnten bereits am morgigen Donnerstag die Urteile gesprochen werden.

Vertriebskanal Internet

Bei ihrem Geschäft mit dem Handel von Marihuana nutzten die beiden Niederländer das Internet. Auf einer entsprechenden Plattform konnten sich Kunden mit einem Passwort einloggen und ihre Drogenbestellung online erledigen. Die Mindestbestellmenge lag im Kilogrammbereich. Insgesamt 983 Großabnehmer aus ganz Deutschland standen auf der Kundenliste des Pärchens. Dabei erzielten die beiden Angeklagten Spitzenpreise von bis zu 7800 Euro pro Kilogramm, insgesamt soll so eine Summe im siebenstelligen Euro-Bereich zusammen gekommen sein.

In Kleve, wo die beiden ein Bankkonto hatten, fiel das Geschäft schließlich auf. Einer Bankangestellten fielen die vielen Überweisungen mit hohen Summen auf, sie meldete die ungewöhnlichen Kontobewegungen, weil sie Geldwäsche vermutete. Die alarmierte Polizei stießen dabei auch in den Niederlanden auf einen schwunghaften Internethandel und stellten schließlich ein Auslieferungsgesuch. Die niederländischen Behörden kamen dem schließlich nach. Auch die meisten der 983 Kunden müssen sich auf ein bevorstehendes Verfahren einstellen. Das Höchststrafmaß liegt bei 15 Jahren.








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