25. 05. 2012
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Stadt kündigt Mitarbeiter wegen Schweißgeruch
Ein 50-jähriger Architekt arbeitete in der Kölner Denkmalschutzbehörde. Noch in der Probezeit sprach die Stadt Köln eine Kündigung aus. Der Mann sei "durch sein ungepflegtes Äußeres, vor allem durch Schweißgeruch und schmutzige Hände aufgefallen. Eigentlich hätte die Stadt aber auch grundlos kündigen können, schließlich war die Probezeit noch nicht abgelaufen. Der Entlassene klagte nun gegen die Kündigung, ein Termin zur gütlichen Einigung scheiterte, wie ein Sprecher des Arbeitsgerichtes bereits am vergangenen Freitag bestätigte.
Die Bild-Zeitung ließ den Entlassenen am vergangenen Freitag zu Wort kommen. Dort bezeichnete er die Vorwürfe als "missbräuchlich und mutwillig". Er habe sich sein korrektes Auftreten sogar von seinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen bescheinigen lassen, stand dort zu lesen. Doch die Begründung – obwohl beleidigend – sei rechtens, urteilten die Richter nun.
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