26. 05. 2012
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Achter Mottoschal ist blau
Am heutigen Donnerstag stellten Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma
zusammen mit Dr. Joachim Wüst, Vizepräsident des Festkomitees des
Kölner Karnevals und Köln Total-Geschäftsführer Eric Bock das neue
Motiv vor. Mit 1,80 Meter Länge ist der diesjährige Schal neben seiner
ungewöhnlichen hellblauen Farbe zudem auch im „XXL“-Format verfügbar.
Das Motto der kommenden Session lautet „Unser Fastelovend – himmlisch
jeck“ ließ keinen roten Schal zu, schließlich sei der Himmel ja auch
blau. Trotz ungewohnter Farbe und Länge rechnen die Verantwortlichen auch in
diesem Jahr wieder mit einem vergleichbaren Verkaufserlös. Der Schal
ist ab sofort in den großen Warenhäusern der Stadt, sämtlichen
Karnevalsdiscountern sowie direkt per Internetbestellung. Der Schal
kostet 15 Euro, fünf Euro gehen dabei traditionell an einen
gemeinnützigen Zweck. In den vergangenen sieben Jahren kamen so mehr
als 500.000 Euro zusammen, mit den vor allem Projekte im Bereich Kinder
und Jugend unterstützt werden konnten. Daran soll sich auch in dieser
Session nichts ändern.
„Ich freue mich auf den ersten Schal“, erklärte Kölns Stadtoberhaupt
nach der offiziellen Vorstellung in seinem Amtszimmer. Die Initiatoren
mussten sich dabei einen engen Zeitplan auferlegen, denn bereits in der
kommenden Woche weilt Schramma in China. „Ich werde aber rechtzeitig
zum 11. November wieder hier sein“. Und trotz seiner „Sammlermanie“ –
Schramma war auch beim ersten Mottoschal im Jahr 2002 bereits
Oberbürgermeister – versprach er, selbstverständlich auch den neuen
Schal zur traditionellen Karnevalseröffnung auf dem Alter Markt am
11.11. zu tragen. Auch die anderen Partner zeigten sich zufrieden. „Wir
ziehen hier an einem Schal“, so Festkomitee-Vize Wüst in Anspielung auf
das gemeinsame Vorgehen. Ein Teil der Erlöse wollen die Karnevalisten
auch in die Förderung der eigenen Jugendarbeit investieren. Es fehlt in
Köln nicht an Projekten, aber an Auftrittsmöglichkeiten für die
Kleinen. Verantwortlich dafür sei der mangelnde Mut der Literaten, wie
Wüst erläuterte. In anderen Städte, wie zum Beispiel Aachen, sei dies
viel besser gelöst, so Wüst abschließend.


























