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26. 05. 2012
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Achter Mottoschal ist blau


29.10.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Mottoschal,Karneval,Vorstellung

Am heutigen Donnerstag stellten Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma zusammen mit Dr. Joachim Wüst, Vizepräsident des Festkomitees des Kölner Karnevals und Köln Total-Geschäftsführer Eric Bock das neue Motiv vor. Mit 1,80 Meter Länge ist der diesjährige Schal neben seiner ungewöhnlichen hellblauen Farbe zudem auch im „XXL“-Format verfügbar. Das Motto der kommenden Session lautet „Unser Fastelovend – himmlisch jeck“ ließ keinen roten Schal zu, schließlich sei der Himmel ja auch blau. Trotz ungewohnter Farbe und Länge rechnen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr wieder mit einem vergleichbaren Verkaufserlös. Der Schal ist ab sofort in den großen Warenhäusern der Stadt, sämtlichen Karnevalsdiscountern sowie direkt per Internetbestellung. Der Schal kostet 15 Euro, fünf Euro gehen dabei traditionell an einen gemeinnützigen Zweck. In den vergangenen sieben Jahren kamen so mehr als 500.000 Euro zusammen, mit den vor allem Projekte im Bereich Kinder und Jugend unterstützt werden konnten. Daran soll sich auch in dieser Session nichts ändern.

„Ich freue mich auf den ersten Schal“, erklärte Kölns Stadtoberhaupt nach der offiziellen Vorstellung in seinem Amtszimmer. Die Initiatoren mussten sich dabei einen engen Zeitplan auferlegen, denn bereits in der kommenden Woche weilt Schramma in China. „Ich werde aber rechtzeitig zum 11. November wieder hier sein“. Und trotz seiner „Sammlermanie“ – Schramma war auch beim ersten Mottoschal im Jahr 2002 bereits Oberbürgermeister – versprach er, selbstverständlich auch den neuen Schal zur traditionellen Karnevalseröffnung auf dem Alter Markt am 11.11. zu tragen. Auch die anderen Partner zeigten sich zufrieden. „Wir ziehen hier an einem Schal“, so Festkomitee-Vize Wüst in Anspielung auf das gemeinsame Vorgehen. Ein Teil der Erlöse wollen die Karnevalisten auch in die Förderung der eigenen Jugendarbeit investieren. Es fehlt in Köln nicht an Projekten, aber an Auftrittsmöglichkeiten für die Kleinen. Verantwortlich dafür sei der mangelnde Mut der Literaten, wie Wüst erläuterte. In anderen Städte, wie zum Beispiel Aachen, sei dies viel besser gelöst, so Wüst abschließend.







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