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25. 05. 2012
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Bundeswehr übernimmt Pflegedienst im Krankenhaus


08.11.2010 16:48 von:

Schlagwörter: Köln,Karneval,Fatal Banal,Bundeswehr,Stubbe,Sketch,Fußball-WM,ALDI,Zivi,2011,Pro

(js) Das kann ja heiter werden: Die Soldaten, die Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei der Bundeswehr einsparen will, ersetzen künftig die Zivis im Krankenhaus. Zum Glück ist das nur eine Vision, die sich die Karnevalisten von "Fatal Banal" ausgedacht haben. Auch zur Rücktritts-Psychose der Politiker, den weltweiten Spendenaufrufen und der Frauen-Fußball-WM in Deutschland (trotz FIFA-Verbot mit Vuvuzela) haben sie sich satirisch-närrische Gedanken gemacht. Und wenn Griechenland tatsächlich Pleite geht, wird es bei Aldi verscherbelt. Am Montag wurde der Schleier für das Programm der Session 2010/11 schon ein kleines bisschen gelüftet. Bis zur Premiere am 11. Februar werden dann alle Texte gelernt sein.

Es ist eine besondere Session: "Fatal Banal" feiert seinen 20. Geburtstag. Auch das wird Thema sein, wenn auch nicht mit einem "Best of..". Angefangen hatte es 1992 im Deutzer Jugendpark. Eine Studentengruppe der Katholischen Fachschule hatte ihren Spaß an Karneval und eigenen Sketchen entdeckt und suchte nach der Verschönerung von Familienfesten die größere Öffentlichkeit. Aus ursprünglich zwei Sitzungen wurden inzwischen 16 pro Session. Und seit 18 Jahren ist das Bürgerzentrum Ehrenfeld die "gute Stube" der Karnevalisten. Das soll auch so bleiben: Karneval im eher "familiären" Rahmen. "Wir wollen nicht schneller, größer, weiter", werden, sagt "Präsi" Christoph Stubbe, als einer von nur noch Vieren von Anfang dabei.

Besser aber wollen sie immer werden. "Laientum allein und Spaß an der Freud reichen nicht mehr", so Stubbe, "unsere Texte etwa sind kürzer, knackiger und präziser geworden." Vielleicht auch eine Folge davon, dass sie schon vor Jahren einen professionellen Regisseur engagiert. "Sonst aber legen sie Wert darauf, alles selber zu machen, insbesondere die Texte. Die entstehen im Sommer – "mit dem Laptop am griechischen Strand", verrät Susanne Hermanns. Als prollige "Mutter von Chantall" ist sie auch diesmal wieder mit von der Partie. Trafen sie bislang die Auswahl der Sketche im engen Kreis, haben sie sich diesmal eine Jury von 40 Leuten ausgesucht, um nicht "im eigenen Quark" zu versumpfen. Am Ende blieben 13 von 30 Nummern übrig.

30 Menschen sind für eine Sitzung nötig: neun auf der Bühne, sechs in der "Trauzeugen"-Band, die anderen sind zuständig für Regie (seit drei Jahren Christoph Vicaire), Garderobe, Technik, Organisation und Bühnenbild. Das soll im Jubiläumsjahr etwas aufwändiger als sonst werden: Ein großes Buch, dessen Seiten für die einzelnen Geschichten aufgeschlagen werden. Ab Dezember wird jedes Wochenende geprobt, damit die Mischung aus Karneval, Kabarett und Klamauk stimmt. Am kommenden Samstag, 13. November, ist von 11-13 Uhr. Der Vorverkauf findet im Bürgerzentrum Ehrenfeld statt.

"Fatal banal" – Premiere am 11.2.2011, bis Karnevalssonntag insgesamt 16 Sitzungen, Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, Eintritt: Fr und Sa 26 Euro, sonst 24 Euro, Karten ab 14.11. bei KölnTicket.







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