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26. 05. 2012
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„Fatal banal“ will anonymen Promis helfen


07.11.2011 16:20 von:

Schlagwörter: Köln,Karneval,Fatal banal,anonym,Selbsthilfegruppe,Landesbischöfin,FDP,Loriot,68

(ehu) Darauf mussten erst die alternativen Karnevalisten von „Fatal banal“ kommen: Sie gründeten die Selbsthilfegruppe „Anonyme Anonyme“. Da treffen sich der FDP-Landesvorsitzende, den niemand kennt, der Fußballbundesligaspieler, der es in keine Schlagzeile schafft, und die unbekannte Landesbischöfin. Wie ihnen geholfen wird, soll hier nicht verraten werden – denn das ist einer der Sketche des Programms für die kommende Session 2011/12. Premiere am 27. Januar. Am Montag gaben die Fatalbanalisten einen kleinen Einblick – schließlich beginnt am Samstag der Vorverkauf.

Im Großen und Ganzen, sagt „Präsi“ Christoph Stubbe, stehen Themen und Musik fest. An den Texten wird noch gefeilt. Vor allem aber: Es muss noch kräftig geprobt werden. Dabei will man „zurück zu den Wurzeln“, wieder mehr Kabarettistisches bringen. Zuletzt sei alles doch ein wenig zu viel Revue gewesen. Deshalb habe man auch, ohne sich vom Alten im Streit getrennt zu haben, mit Rupert Schieche einen neuen Regisseur engagiert. Der will nun das Angebot etwas vielfältiger gestalten.

Die "Fatal-banal-Band" wurde total umgekrempelt. Auch auf der Bühne steht ein Neuer

Auch im Bühnenensemble gibt es mit Johannes Baldur einen Neuen. Und von der Band ist nur Saxofonistin Higgi Damen geblieben. „Rotieren ist bei uns Tradition“, so Stubbe. Im Programm wird es dafür ein Wiedersehen mit den Traditionsnummern „Chantalls Mutter“, dem Auftritt der Karnevalsgesellschaft Roggendorf-Thenhoven und der Hessin Alex geben. Man wird an Loriot erinnern und die 68er-Generation.

Natürlich wird auch das Euro-Chaos in der EU thematisiert. Da fühlt sich Fatal banal äußerst kompetent. Denn Köln sei dafür ein Modell im Kleinen, auch hier werde nichts fertig. Außerdem: Jede europäische Nationalhymne haben einen Subtext – natürlich einen kölschen. Den Beweis liefern sie mit Kölner Liedgut gleich mit. Es darf mitgesungen werden.

„Fatal banal“ – Premiere am 27.1.2012, bis Karnevalssonntag insgesamt 16 Sitzungen, Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, Eintritt: 24 Euro, Fr und Sa 26, Kartenvorverkauf am 12.11.2010, 11-13 Uhr im Bürgerzentrum Ehrenfeld, ab 15.11. nur noch über KölnTicket







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