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25. 05. 2012
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Fest in Gold: Goldene Orden und ein humoriger Erzbischof


27.02.2011 23:09 von:

Schlagwörter: Köln,Karnevalsorden,2011,Februar,Fest in Gold,Gold- und Silberschmiede,Unikat,Ve

Die schönsten Orden des Nachwuchses der Gold- und Silberschmiede aus dem Bereich der Handwerkskammer wechselten am gestrigen Freitag die Besitzer. Für die jungen Nachwuchshandwerkerinnen und –handwerker war es der Höhepunkt, viele von ihnen haben gerade erst ihre Ausbildung begonnen und schon standen sie im Rampenlicht. Traditionell feiert die Handwerkskammer die Übergabe der preisgekrönten Orden – allesamt Unikate – mit ihrem "Fest in Gold". Empfänger der Orden waren die drei Oberbürgermeister der rheinischen Kommunen Köln, Bonn und Leverkusen, aber auch Persönlichkeiten des Karnevals, der Medien, Wirtschaft und Gesellschaft. Für den erste humoristischen Höhepunkt sorgte der Gastgeber höchstpersönlich. Der neue Präsident der Handwerkskammer, Hans Peter Wollseifer, sprach von der "Toleranz, jemanden mit einem BM-Kennzeichen nach 110 Jahren dieser Kammer zum Präsidenten zu wählen". 18 junge Gold- und Silberschmiede dürften anschließend persönlich die Unikate überreichen, die sie selbst in wochenlanger Arbeit mühevoll und nach eigenen Designvorstellungen kreiert hatten.

Unikate für die rheinische Prominenz

Viele der Orden nahmen dabei das diesjährige Motto der laufenden Session "Köln hat was zu beaten" auf. So wurde beispielsweise Kölns Stadtoberhaupt als erster Empfänger überhaupt mit dem Orden von Franka Jescke von der Lüdenscheider Firma Zapp geehrt. Die Auszubildende im ersten Lehrjahr erhielt den ersten Preis für ihre handwerkliche Ausführung. Der Orden symbolisiert eine Art Kassettenrekorder. Klappt man ihn auf, zeigt sich das Stadtwappen und eine Notenzeile über dem Symbol des Kölner Doms. Eine Jury hatte die besten und kreativsten Orden bereits Anfang Januar dieses Jahres ausgezeichnet. Auch der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und sein Amtskollege Reinhard Buchhorn aus Leverkusen gehörte zur ersten Gruppe der Gewürdigten. In der zweiten Gruppe ehrte die Handwerkskammer die beiden obersten Kölschen Karnevalisten Markus Ritterbach als Präsident des Festkomitees Kölner Karneval und den Leiter des Rosenmontagszuges, Christoph Kuckelkorn. Weitere Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderem Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz, RheinEnergie-Vorstand Dr. Dieter Steinkamp, der Chef der Kölner Arbeitsagentur Peter Welters, Karl-Josef Laumann, Chef der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, sowie der türkische Generalkonsul Mustafa Kemal Basa.

Den letzten Orden des Festes erhielt der Kölner Erzibischof, Joachim Kardinal Meisner. Die Leverkusener Auszubildende im ersten Lehrjahr, Rebecca Klanke von der Firma Drösser. Das Oberhaupt der Katholiken im Erzbistum Köln schien derart angetan von seiner Würdigung, dass er die verdutze angehende Gold- und Silberschmiedin spontan umarmte und ihre ein "Bützchen" auf die Wange drückte. "Vor allen dürfen wir das tun, nur alleine nicht", erklärte der Würdenträger sehr zur Freude der über 250 Anwesenden. Das wurde spontan mit einem "Drei Mal Kölle Alaaf" beantwortet und stellte somit den würdigen Abschluss einer gelungenen Feier dar. Auch das Kölner Dreigestirn traf zum Ende der Veranstaltung noch in der Handwerkskammer ein. Und auch das Trifolium dürfte sich über die Unikate aus den Reihen der Nachwuchshandwerker freuen. Der Kölner Azubis im dritten Lehrjahr, Fumihiro Morate von der Firma Alius, überreichte den letzten Orden des diesjährigen Goldfestes.







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