25. 05. 2012
Seite drucken
Ford investiert in den Karneval
Der Kölner Automobilproduzent setzt eine Tradition fort. Das Kölner Unternehmen unterstützt bereits seit 1951 das Kölner Dreigestirn und damit auch den Kölner Karneval tatkräftig. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert, wie Kölns größter Arbeitgeber am gestrigen Dienstag unter Beweis stellte. In der Oltimerwerkstatt im Kölner Stadtteil Niehl überreichten die Verantwortlichen der Kölner Ford-Werke drei Fahrzeuge der Modellreihe Galaxy Ghia an die Verantwortlichen. Es handelt sich um Fahrzeuge, die mit einem Zwei-Liter-TCI-Motoren und 140 Pferdestärken (103 kW) ausgestattet sind. Auch eine Komfortausstattung soll dem Dreigestirn die anstrengende Session mit mehr als 300 Auftritten angenehmer gestalten. Auch Kölns Oberbürgermeister ließ sich den Termin der Fahrzeugübergabe nicht entgehen. Mit dabei waren neben dem Dreigestirn ferner auch der Chef der Kölner Ford-Werke, Bernhard Mattes sowie der Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval.
In den zurückliegenden Jahren waren Kölns Karnevalisten in Fahrzeugen wie Ford Taunus 20 M Cabrio, Ford Capri Cabrio-Exklusivmodelle, Ford Granada, Ford Scorpio, Ford Mondeo und Ford Galaxy unterwegs. Zu Beginn, im Jahr 1951, stellte Ford lediglich 30 Bagagewagen bereit, ab 1965 ging dann auch das jecke Dreigestirn mit Ford auf Tour: Vier, von Hand farbenfroh lackierte, Ford Taunus 20 M Cabrio wurden im Werk Niehl übergeben. Insgesamt kam während der 60 Jahre eine Flotte von 2751 Fahrzeugen mit einer Gesamtlaufleistung von über 2.7 Millionen Kilometern zusammen. Im Kölner Rosenmontagszug am 7. März 2011 transportieren 55 Ford Transit Kombi Trend (2,2 Liter TDCi, 85 kW/115 PS) als Bagagewagen das Wurfmaterial für die Karnevalsgruppen: "Kamelle und Strüüßjer", oder für "Imis" (=Nicht-Kölner) Bonbons und Blumensträuße. Abermals werden diese Fahrzeuge von 74 Ford-Beschäftigten gefahren, die sich für diese Extratour durch Köln zur Verfügung stellen. Insgesamt fährt die Entourage in 67 Fahrzeugen des Kölner Autobauers. Das Unternehmen ist damit Premium-Partner des Kölschen Fasteleer, wie die Verantwortlichen abschließend betonten.


























