Im Rheinland schrillen die Alarmsirenen
29-06-2010 10:20:00
Am kommenden Samstag ist wieder Probealarm. Um 12 Uhr mittags startet der erste Probealarm. Im Kölner Stadtgebiet werden die 77 Sirenen von der Berufsfeuerwehr ausgelöst. Auch in Bonn erschallen die Sirenen. Auch nördlich der Domstadt werden die Sirenen ausgelöst, Ergebnis einer seit Jahren eingespielten Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden entlang des Rheins. Die Städte liegen dabei in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf. Ziel des Probealarms ist die Überprüfung der Systeme. Als weiteren Zweck gaben die Verantwortlichen an, dass die Bevölkerung sich damit beschäftigen soll, was sie im Notfall unternehmen sollen. In Köln lässt die Berufsfeuerwehr den Alarm vierteljährlich auslösen.
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall über eine Gefahrenlage informiert. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm. Die Berufsfeuerwehr kann sich bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Zurzeit sind die Sirenensignale noch nicht stadtweit zu hören, die Berufsfeuerwehr bereitet einen Ausbau des Sirenennetzes vor. Dem Vorschlag der Kölner Berufsfeuerwehr, sich dem vierteljährlichen Probealarmrhythmus der Kölner anzuschließen, sind inzwischen etliche umliegende Städte und Kreise sowie einige weitere Rheinanlieger gefolgt. Seit Beginn dieses Jahres lösen nun auch die Städte Bonn, Wesseling, Leverkusen und Krefeld sowie der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis vierteljährlich einen Probealarm ihrer Sirenen aus, teilte die Stadt abschließend mit.
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