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26. 05. 2012
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1. Oktober 2011: Probealarm zum Monatsbeginn


23.09.2011 00:13 von:

Schlagwörter: Köln,Sirene,Probealarm,2011,Oktober,Funktionstüchtigkeit,Berufsfeuerwehr

Am 1. Oktober dieses Jahres startet die Kölner Berufsfeuerwehr wieder ihren turnusmäßigen Probealarm. In Köln befinden sich insgesamt 77 Sirenen, die zum Einsatz in Katastrophenfälle kommen sollen. Sie werden einmal pro Quartal, seit einigen Jahren ist dies der erste Samstag des Quartals, in Gang gebracht, um so die Einsatzfähigkeit zu testen. Damit in den Außenbezirken der Städte und Gemeinden im Rheinland keine Irritationen entstehen, haben sich die Kommunen bereits vor einigen Jahren auf eine Synchronisierung ihrer Probealarme verständigt. Und so hören die Kölner in den äußeren Stadtteilen möglicherweise sogar die Sirenen der benachbarten Kommune.

Der Probealarm hat überdies aber auch einen pädagogischen Aspekt, wie die Verantwortlichen betonten. Er soll die Bürgerinnen und Bürger daran erinnern, wie sie sich in einem möglichen Ernstfall zu verhalten haben. Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall "Entwarnung" bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12.06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12.12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab, so die offizielle Beschreibung der Kölner Stadtverwaltung, die am gestrigen Donnerstag veröffentlicht wurde.

In einem Ernstfall sollen Bürgerinnen und Bürger geschlossene Räume aufsuchen, notfalls Passanten bei sich aufnehmen und Fenster und Türen geschlossen halten und das Radio einschalten. Die Berufsfeuerwehr kann sich bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von der Berufsfeuerwehr umgehend auch an das Programm von WDR 2. Zurzeit sind die Sirenensignale noch nicht stadtweit zu hören, die Berufsfeuerwehr bereitet einen weiteren Ausbau des Sirenennetzes vor. Im Ernstfall werden gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen eingesetzt. Die Rückmeldungen, ob und wie die Sirenen funktionieren, erfolgen durch Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr, Mitglieder der Löschgruppen in den Stadtteilen und einige Bürger, die sich bei der Berufsfeuerwehr als freiwillige "Sirenenpaten" gemeldet haben, hieß es dazu abschließend.







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