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26. 05. 2012
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2009: Köln war einer der wärmsten Orte in Deutschland


05.01.2010 09:44 von:

Schlagwörter: Köln,Witterung,Wetter,Temperatur,Klimaerwärmung,Langfristtrend,2009

Die Stadt Köln ist einer der wärmsten Orte in der Bundesrepublik. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 11,9 Grad Celsius war auch das vergangene Jahr in seiner Gesamtheit alles andere als ein kühles Jahr. Wie der Wetterdienst Meteomedia am gestrigen Montag bekannt gab, wurden die absoluten Spitzentemperaturen im vergangenen Jahr zwar woanders gemessen. Aber bei der Durchschnittstemperatur lag die Messstation in der Kölner Innenstadt – gemeinsam mit anderen Orten wie der Universität in Heidelberg an der Spitze der wärmsten Orte im Lande.

Die absolut höchsten Werte des vergangenen Jahres fielen im baden-württembergischen Ihringen. Hier wurden am 20. August vergangenen Jahres 38,1 Grad Celsius gemessen, der mit Abstand höchste Wert. Den zweiten Platz teilen sich die NRW-Standorte Schloss Holte-Stukenbrock und Rahden-Varl sowie Freiburg-Munzingen in Baden-Württemberg mit jeweils 37,8 Grad Celsius, ebenfalls gemessen am 20. August 2009. Den Messwert in Rahden-Varl bestätigte am heutigen Dienstag auch der Deutsche Wetterdienst DWD. Nach deren Angaben war Dippoldiswalde-Reinberg im Freistaat Sachsen im vergangenen Jahr mit minus 27,7 Grad Celsius der kälteste Ort der Republik.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes DWD lag der Durchschnittswert in Gesamtdeutschland bei 9,2 Grad Celsius und damit im Rahmen des langfristigen Trends der langsamen Erwärmung. Über das Gesamtjahr betrachtet war es rund ein Grad zu warm in Deutschland. Im Gegensatz zu manch anderen Jahren verlief die Temperaturkurve allerdings ohne größere Abweichungen, wie der Sprecher des DWD, Uwe Kirsche, am heutigen Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. So begann das vergangene Jahr zwar mit einer Kältewelle. Einen neuen Kälterekord gab es aber nicht. Fiel der Januar zu kalt aus, war der April der Monat mit den größten Abweichungen nach oben. In weiten Teilen Deutschlands war es zu warm und zu sonnenreich. Im November hingegen bot sich ein anderes Bild. Nun war es zu mild, aber eben auch deutlich zu nass. Das vergangene Jahrzehnt ging demnach meteorologisch mit einem echten Durchschnittsjahr zu Ende.







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