26. 05. 2012
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22-Jähriger aus dem Rheinland gewinnt Weltmeister-Titel im Pokern
Pius Heinz ist der neue Weltmeister des World Series of Poker®-Finalturniers in der US-amerikanischen Metropole Las Vegas. Am gestrigen Abend hat sich der 22-Jährige, der derzeit in Köln studiert, im Finale gegen seine beiden Kontrahenten aus Tschechien und den USA durchsetzen können. Heinz ist damit der erste Deutsche, der den Titel des Poker-Weltmeister gewinnen konnte. Zum Geldpreis gab es als sichtbaren Ausdruck seines Triumphs auch noch das goldene WSOP-Armband. Der junge Mann aus dem Rheinland war bereits zuvor wegen seines Markenzeichens, einer tief ins Gesicht gezogenen Schirmmütze, zum Favoriten unter den Experten geworden. Im Finale selbst sah es lange nicht gut für den 22-Jährigen aus. Aber mit etwas Glück schaffte Heinz die Sensation.
Zuvor hatten der neue Weltmeister und 6864 weitere Pokerspieler nahmen am diesjährigen Finalturnier teil, die neun besten erhielten ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 64,5 Millionen US-Dollar. Auch sonst gab es jede Menge neuer Rekorde. So spielten in der diesjährigen Turnierserie insgesamt 75.672 Teilnehmer aus 105 Ländern um eine Gesamtgewinnsumme in Höhe von mehr als 192 Millionen Euro. Partner der World Series of Poker ist die Hotelmarke Rio All-Suite Hotel & Casino. Das Pokerturnier, das in Las Vegas ausgespielt wird, gilt als das größte weltweit.


























