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25. 05. 2012
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Agrippabad hat die "Pool Position" – 10 Jahre Erfolgsgeschichte


16.12.2010 12:04 von:

Schlagwörter: Köln,Agrippabad,2010,Jubiläum,Sanierung,Schwimmbad,Vereine,Schulen,Bauvorhaben

Das Agrippabad ist das erfolgreichste Bad innerhalb der KölnBäder GmbH. Das bestätigte der Geschäftsführer der stadtnahen Bäderbetriebsgesellschaft anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des neuen Agrippabades. Genau auf den Tag vor zehn Jahren wurde das generalsanierte und komplett umgebaute Agrippabad wiedereröffnet. Seither haben mehr als 4,7 Millionen Besucher die öffentlichen Bad- und Saunalandschaften besucht. Pro Monat verzeichnet das Bad im Durchschnitt 357.000 Besucher die Bäderlandschaft des Agrippa. Weitere 42.400 Besucher verzeichnet die öffentliche Saunalandschaft in dem Neubau. Hinzu kommen weitere 34.200 Schülerinnen und Schüler im Rahmen von Schulschwimmstunden sowie nochmals 41.800 Mitglieder von Vereinen, wie Schmitt weiter berichtete. Zwei Mal fielen in den zehn Jahren größere Investitionen an. Die erste erfolgte im Jahr 2007. Die Kellerräume wurden zu Aktenlagern für den Stadtwerke-Konzern umgerüstet. Ein Jahr später begann ein erstes Erweiterungsvorhaben. Rund 844.000 Euro investierte das stadtnahe Unternehmen in eine Erweiterung des Sauna- und Fitnessbereiches. Damit reagierte man unter anderem auf Kritik der Besucher, die den fehlenden Ruheraum in der Sauna bemängelten.

Große Sanierung in 2012 geplant

Auch wenn sich das Schwimmbad nach zehn Jahren Betrieb immer noch in einem guten Zustand befindet, stehen die nächsten Sanierungsmaßnahmen bereits auf der Tagesordnung. "2012 müssen wir an das Dach heran", erklärte KölnBäder-Geschäftsführer Berthold Schmitt beim heutigen Pressegespräch weiter. An einigen Stellen regnet es nämlich herein und nach ersten Voruntersuchungen stand fest, dass die Schwachstelle an den Stellen auftaucht, an den die alten Mauern währen der Sanierung erhalten geblieben sind. Schmitt will die Sanierungsmaßnahme direkt mit einem Umbau im Erdgeschoss verbinden. Den derzeitigen Planungen zufolge soll der Kinderbereich aus- und der Gastronomiebereich zurückgebaut werden. Vorteil einer solchen Bündelung. Durch die entsprechende Wertsteigerung einer Erweiterungsmaßnahme können die Kosten über Abschreibungen gestreckt werden, während Reparaturarbeiten sofort auf die Bilanz durchschlagen. Die Maßnahme soll im Idealfall zwischen Karneval und Sommer 2012 umgesetzt werden. Auch die vielfach bemängelten "Fallwinde" im Kinderbereich sollen durch weitere bauliche Maßnahmen reduziert werden, versprach Schmitt weiter.

Pool-Position für das Agrippa

Das neue Agrippabad gilt innerhalb der KölnBäder GmbH als das erfolgreichste Bad. Insgesamt kam das Agrippa im vergangenen Jahr auf einen Kostendeckungsgrad von 57 Prozent. Zum Vergleich: Der Durchschnittswert aller KölnBäder 49,9 Prozent. Rechnet man den Kapitaldienst (Abschreibungen, Zinsen) auf Wertverbesserungen heraus, liegt der Betrieb des Agtrippa mit einem Kostendeckungsgrad von rund 80 Prozent im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre sogar nahe an der Grenze zur Kostendeckung. Die wird das Agrippa allerdings nie erreichen. "Das liegt an den Rahmenbedingungen insgesamt, nicht alleine an den Zeiten für Schulen und Vereine. Trotz dem hält das Agrippa innerhalb der KölnBäder die "Pool-Position" und will dies auch in Zukunft halten. "Das Agrippa ist ein Mercedes zum VW-Preis", ergänzte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der KölnBäder, Peter Kron.

Die Umbaumaßnahmen kommen nicht von ungefähr. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Verantwortlichen einen spürbaren Rückgang der Besucherzahlen hinnehmen müssen. Geschäftsführer Schmitt nannte als Größenordnung einen Rückgang von vier bis 4,5 Prozent. Nach der letzten Gebührenerhöhung zum 1. Januar 2010 hatte KölnBäder-Chef ganz zum Schluss des heutigen Pressegesprächs am Rande der Feierlichkeiten noch eine gute Nachricht für alle Kölner. Die Eintrittspreise werden im kommenden Jahr stabil bleiben. Mittelfristig aber müsse man die Eintrittspreise entsprechend der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten anpassen. Eine genaue Zahl zum Umfang der anstehenden Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen gibt es allerdings noch nicht. Das wird derzeit gerade durchkalkuliert, so Schmitt abschließend.







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