26. 05. 2012
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Am 10.10. heulen die Sirenen
Der Probealarm in der Region hat Tradition. Bereits seit einigen Jahren lösen die am Rhein liegenden Kommunen der beiden Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf regelmäßig ihre Sirenen aus. Der Probealarm dient in der erster Linie der Überprüfung der dahinter stehenden Systeme. Er soll den Bürgerinnen und Bürgern der Region jedoch auch vermitteln, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben. Inzwischen hat ein vierteljährlicher Turnus der Probealarme eingebürgert. In Köln und den anderen Kommunen starten die Sirenen um 12 Uhr ihren Testlauf. Alleine in Köln sollen mehr als 70 dieser Anlagen im Stadtgebiet im Ernstfall die Bevölkerung schnell alarmieren, hieß es dazu von offizieller Seite. Die Kölner Berufsfeuerwehr wird an diesem Tag den Probealarm auslösen.
Der Probealarm beginnt mit der Auslösung eines einminütigen Dauertons, der im Ernstfall "Entwarnung" bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall über eine Gefahrenlage informiert. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab. Die Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Die Berufsfeuerwehr kann sich bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von der Berufsfeuerwehr umgehend auch an das Programm von WDR 2, hieß es dazu abschließend.


























