26. 05. 2012
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Archäologische Zone: Kulturdezernent verteidigt Grabungsleiter Schütte
(ehu) „Mit aller Entschiedenheit“ weist die Stadt Vorwürfe zurück, bei den Grabungen in der Archäologischen Zone seien Befunde gefälscht worden. Diese Vorwürfe hatten in einem Offenen Brief drei Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats zu diesem Projekt erhoben. Außerdem beklagten sie, dass der Beirat nie Einblick in die Grabungsunterlagen erhalten habe. Schließlich bezweifeln sie die Annahme des Grabungsleiters Sven Schütte, es habe schon in der Spätantike am heutigen Rathausplatz eine Synagoge gestanden.
Kulturdezernent Prof. Georg Quander stellt dagegen fest, dass den Beiratsmitgliedern alle Unterlagen zur Verfügung gestellt worden seien. Während jeder Grabungsbesichtigung seien sie einsehbar gewesen. Zur achten Sitzung hätten sie im Sitzungsraum komplett und absprachegemäß vollständig zur Einsicht vorgelegen.
Quander stellt weiter fest, dass die drei Kritiker – Werner Eck, Althistoriker und Präsident der Archäologischen Gesellschaft Köln sowie Herausgeber der Wissenschaftlichen Kölner Stadtgeschichte, und die Archäologen Henner von Hesberg (Rom) und Gundolf Precht – im elfköpfigen Beirat nur eine Minderheit seien. Sie hätten das Projekt „von Anfang an außerordentlich kritisch und auf die Person des Projektleiters bezogen, polemisierend begleitet“. Zum Vorwurf der „unwahren behauptungen“, Schütte habe Befunde gefälscht, behalte man sich eine „rechtliche Bewertung“ vor.


























