26. 05. 2012
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Bäume machen Platz für die Kultur
Am morgigen Donnerstag beginnen die Baumfällarbeiten vor dem Schauspielhaus: Insgesamt 15 Bäume müssen Platz machen für die Bauarbeiten im Rahmen der Sanierung von Oper und Schauspiel. Auf dem Kleinen Offenbachplatz zwischen Schauspiel und Opernterrasse wird eine Baugrube ausgehoben für die künftige unterirdische Kinderoper und Lagerflächen. Dem stehen zehn Bäume im Weg: vier Platanen mit einer Höhe bis zu 20 Metern und Stammdurchmessern von 80 bis 110 Zentimetern und sechs Ahorne, 20 bis 60 Zentimeter dick.
Weil auch die Opernterrasse weitgehend umgebaut wird, müssen für eine Baugrube an deren Nordseite vier Ahornbäume mit Stammdurchmessern zwischen 40 und 60 Zentimetern gefällt werden. Im Bereich des Betriebshofes an der Krebsgasse wird die Säge an eine 40 Zentimeter dicke Eiche angesetzt.
Nach Abschluss der Bauarbeiten soll es im Opernquartier 33 Bäume mehr geben
Die Sanierung und Rekonstruktion des denkmalgeschützten Riphahn-Ensembles aus Oper, Schauspiel und Opernterrassewurde vom Rat im vorigen November beschlossen. Dem vorangegangen war ein erfolgreiches Bürgerbegehren der Initiative „Mut zur Kultur“, die sich gegen den ursprünglich geplanten Abriss des Schauspielhauses ausgesprochen hatte.
Das verabschiedete Erneuerungskonzept umfasst auch den Neubau von Betriebshof und Verwaltung, zusätzliche Lagerflächen und Proberäume, die neue Kinderoper und die Verlegung der Studiobühne – der jetzigen „Schlosserei“ – in die Opernterrassen. Umgestaltet werden auch die umgrenzenden Brüderstraße, Krebsgasse und Glockengasse. Sie sollen fußgängerfreundlicher werden, Parkplätze verschwinden, es wird mehr Fahrradstellplätze geben. Derzeit stehen rings um Oper und Schauspiel 58 Bäume, für die Bauarbeiten werden 33 gefällt. Anschließend – so die Planung – gibt es 66 Neupflanzungen, so dass unterm Strich 33 Bäume mehr im Opernquartier stehen.



























