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26. 05. 2012
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Bilderbuch Köln mit Denkmälern


15.10.2009 08:53 von:

Schlagwörter: Köln,Bilderbuch,Unternehmen,Software,Baudenkmal,Stadtkonservatorin,Kooperation

Vor zwei Jahren startete die Internetseite bilderbuch-koeln.de. Inzwischen haben die Initiatoren die magische Marke von 100.000 hochgeladenen Fotos erreicht. Damit ist man eigenen Aussagen zufolge die Nummer 1 unter den Foto-Communities in Köln. Seit Frühjahr 2009 waren fünf Personen damit beschäftigt, eine Kooperation der besonderen Art in die Realität umzusetzen. In der historischen Halle des Butzweiler Hofs präsentierten Kölns Kulturdezernent Prof. Georg Quander, Stadtkonservatorin Dr. Renate Kaymer und der Geschäftsführer des Betreibers abracus GmbH, Dr. Frank Warda den aktuellen Zwischenstand. 20.000 der insgesamt rund 80.000 Fotos von den 8735 Kölner Baudenkmälern sind bereits digitalisiert und auf der Internetseite bilderbuch-koeln.de abrufbar. Damit sind bereits 500 Kölner Baudenkmäler online, bis Ende dieses Jahres sollen es zwischen 1500 und 2000 sein und bis Ende kommenden Jahres wollen die Kooperationspartner das Projekt abgeschlossen haben. Geld, so betonen beide Seiten, ist dabei nicht geflossen. Schließlich ist die Zusammenarbeit eine klassische "win-win"-Situation, wie Warda die Kooperation beschreibt.

Auch die Stadt Köln profitiert von der Zusammenarbeit. Sämtliche digitalisierten Dateien werden zwar auf der Internetseite des Kölner Softwareunternehmens eingestellt. Die digitalen Dateien, die zudem von den Fachleuten des Unternehmens nachbearbeitet wurden, gelangen wieder zurück in den Besitz der Stadtkonservatorin. Damit könne man selbst eine Seite aufbauen, die Umsetzung erfordere allerdings noch einiges an Zeit, wie Kulturdezernent Quander einräumte. Beiden Projekten gemeinsam ist der Wunsch, den Katalog an Kölner Baudenkmälern öffentlich zugänglich zu machen. Eine Schwierigkeit dürfte allerdings darin liegen, dass fast täglich neue Baudenkmäler hinzukommen. Wichtig ist den Verantwortlichen der Stadt, dass die Urheberrechte bei der Stadt verbleiben. Dies wird auch auf der privaten Internetseite durch einen Copyright-Hinweis kenntlich gemacht. Sämtliche Aufnahmen erhalten zudem ein Wasserzeichen, um möglichem Missbrauch vorzubeugen, wie Warda bestätigte.

Die Internetseite bilderbuch-koeln.de ist als Projekt des Unternehmens abracus GmbH inzwischen fest etabliert. Neben dem guten Ranking bei kölnspezifischen Suchanfragen in der Suchmaschine Google sind die Seiten auch sonst gut besucht. Einige Fotos wurden bereits mehrere tausend Mal angeschaut. Finanziert wird die Seite privat, einen Teil der Einnahmen ergeben sich aus dem Verkauf von Abzügen. Rund drei Viertel aller Fotos sind rechtefrei, der Rest stammt aus Beständen von professionellen Fotografen oder – wie jetzt vorgestellt – aus Beständen der Stadtkonservatorin. In Kürze, so Warda, abschließend, stehen einige Urteile vor deutschen Gerichten an, die sich mit der Wahrung von Urheberrechten von Fotografen im Internet beschäftigen. "Das wird auch für unser Geschäftsmodell interessant werden", erklärte der Internetexperte abschließend.

Die Internetseite finden Sie unter der Adresse: www.bilderbuch-koeln.de.







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