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26. 05. 2012
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Das beste Parkhaus steht am Dom


29.10.2010 11:29 von:

Schlagwörter: Köln,Parkhaus,Ranking,IHK,Qualitätsstandard,Sicherheit,Lichtverhältnisse,Barrier

46 von 56 Parkhäusern in der Kölner Innenstadt haben an dem diesjährigen Qualitätsranking der Industrie- und Handelskammer IHK Köln teilgenommen. Für 41 Standorte gab es dabei mindestens 60 von 100 möglichen Punkten und zugleich ein Schild, dass diese Parkhäuser als Qualitätshäuser bezeichnet. Bewertet wurden die Liegenschaften anhand verschiedener Kriterien in insgesamt vier Hauptkategorien, wie der Geschäftsführer der Kölner IHK, Dr. Ulrich Soenius, auf der heutigen Pressekonferenz erläuterte. So wurde neben Aspekten der Sicherheit, der Verkehrstechnik und dem baulichen Konzept in diesem Jahr auch und vor allem auf den barrierefreien Zugang geachtet. Allerdings merkten die Fachleute, die die Parkhäuser begutachtet hatten, an, dass an fast allen Parkhäusern entsprechende Hinweisschilder fehlen. So ist es für ankommende Menschen mit Behinderung nicht ersichtlich, ob sie bei entsprechenden Mobilitätseinschränkungen auch tatsächlich in dem Haus parken können oder nicht, erklärten die Autoren weiter. Bestes Parkhaus mit einer Bewertung von 92,7 Punkten ist die Tiefgarage am Dom, die seit Mitte dieses Jahres und nach einer Ausschreibung des Eigentümers Stadt Köln vom Betreiberunternehmen Contipark betrieben wird. Auch die Parkhäuser am KölnTriangle und im Rheinauhafen erhielten mit den Plätzen zwei und drei hohe Bewertungen. Letzter in dieser Runde ist das Parkhaus Alte Wallgasse, ebenfalls im Management der Contipark. Hier wird gerade eine Sanierung und damit auch eine Behebung der Mängel angestrebt, wie Jürgen Rauffmann von Contipark erläuterte. An diesem Standort vergaben die Prüfer immerhin noch 49,7 Punkten.

Um jedoch den Mindestqualitätsstandards der IHK zu entsprechen, sind 60 Punkte notwendig. Das im Abstand von drei Jahren durchgeführte Parkhaus-Ranking ist dabei nicht nur für die Kunden und Gäste ein wichtiges Instrument zur Beurteilung der Parkqualität. Es soll auch den Betreibern Hinweise geben, wo sie nachsteuern müssen, wie Soenius erläuterte. Dass dabei auch die Stadt selbst – ihr gehören in der Innenstadt neun Parkhäuser – Vorbild ist, zeigte das Beispiel des diesjährigen Siegers. Noch vor wenigen Jahren gab es in dem Parkhaus unter der Domplatte vieles zu kritisieren. Vor allem Bereich der Beleuchtung, der Kameraüberwachung sowie des Verkehrskonzeptes gab es Kritikpunkte. Die gröbsten Mängel wurden von der Stadt mit einem Investitionsaufwand von 215.000 Euro beseitigt. Größter Einzelposten dabei war der barrierefrei zugängliche Aufzug zum neuen Dombesichtigungsbauwerk. Zusammen mit den neuen Behindertenparkplätzen und einer neuen Rampenanlage für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen sorgten diese Verbesserungen für die deutlich bessere Bewertung durch die Tester. Das Gesamtinvestitionsvolumen für alle neun städtischen Parkhäuser betrug seit dem Jahr 2008 rund 1,8 Millionen Euro, fast die Hälfte dieser Gelder wurden am Dom investiert. Das macht aus Sicht der Eigentümer Sinn, schließlich gehört das Parkhaus am Dom mit einem jährlichen Umsatz von rund drei Millionen Euro zu den größten Umsatzträgern unter den städtischen Parkhäusern. Hier stehen auf den verschiedenen Ebenen insgesamt 613 Stellplätze bereit.

Auch für den Betreiber bedeutet die Auszeichnung viel, wie Regionalleiter Rauffmann bestätigte. Der Parkhausbetreiber gehört mit seinen 400 Parkeinrichtungen in 170 Städten und einer Gesamtkapazität von mehr als 100.000 Stellplätzen zu den Großen der Branche. In einer Ausschreibung konnte das Unternehmen seinen Bestand "under management" in Köln um die neun städtischen Liegenschaften, unter anderem auch das Parkhaus am Dom, erweitern. Als Betreiber ist das Unternehmen für Sicherheit und Sauberkeit und den reibungslosen Betrieb des Hauses verantwortlich. Und hier habe die Stadt Köln trotz angespannter Haushaltslage eine gute Entscheidung getroffen, lobte Rauffmann den Eigentümer. Das Parkhaus-Ranking wird im dreijährigen Turnus erhoben, die Teilnahme der Betreiber ist freiwillig. Alle Teilnehmer erhalten nach der Untersuchung eine detaillierte Mängelliste für das eigene Qualitätsmanagement. Bewertet wurden die Liegenschaften nach einem ausgeklügelten Punktesystem in den vier Kategorien Sicherheit, bauliches Grundkonzept/Verkehrstechnik, Lichtverhältnisse und Service. Für Eigentümer und Betreiber hat sich die Investition übrigens richtig gelohnt. Belegte das Parkhaus am Dom beim letzten Ranking noch Rang 17, ist man nun an die Spitze gerückt. Das Parkhaus-Ranking fand in diesem Jahr zum siebten Mal statt.







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