26. 05. 2012
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Denkmalschützer unzufrieden mit Köln
(js) Nicht sehr zufrieden sind Mitglieder des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz Köln (RVDL) mit dem Kölner Denkmalschutz. Beim Jahrestreffen am gestrigen Donnerstag nannte der Vereinsvorsitzender Reinhard Heinemann unter anderem den verpassten Antragstermin für Fördergelder zur Umgestaltung der Dom-Umgebung. Er bemängelte die ausstehenden Baupläne bei der Archäologischen Zone und zu erwartende Verstöße gegen das Höhenkonzept beim Umbau des Gerling-Komplexes. Besondere Sorgen machen ihm die Verzögerungen bei der Gestaltung des Opernquartiers. Beklagt wurde schließlich der Zuständigkeitsdschungel in der Stadtverwaltung. Dass sich Kölns Stadtkonservatorin Renate Kaymer nach einem anschließenden Vortrag dieser Klage anschloss, konnte die Stimmung nicht wesentlich aufhellen.
Positiv bewertet wurde die Vereins-Aktion "Denkmal des Monats" und deren Echo in der Öffentlichkeit. Allerdings konnte nicht jedes Denkmal gerettet werden. Selbstkritisch befasste man sich mit der Mitgliederstruktur. So hat der Verein derzeit nur noch 4500 Mitglieder. Mit einem neuen, interaktiven Internet-Auftritt soll künftig die junge Generation angesprochen werden.


























