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25. 05. 2012
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Erneut Schneefall in der Domstadt


21.12.2010 04:57 von:

Schlagwörter: Köln,Schneefall,Wintereinbruch,Dezember,2010,Berufsfeuerwehr,Dachlawine,Stadtver

Das Winterchaos in Deutschland hat auch in Köln Spuren hinterlassen. Nach dem gestrigen Dauerfrossttag hat es in der Nacht auf den heutigen Dienstag erneut geschneit. Bis zum frühen Morgen fielen mindestens drei Zentimeter Neuschnee, erneut bildete sich auf den Hauptstraßen eine weiße Schicht. Dabei hatte der Wintereinbruch vom Wochenende am Montag in Köln für lange Wartezeiten an den Haltestellen und Rutschpartien für Auto- und Radfahrer sowie selbst für Fußgänger. Der Winter hat auch die Domstadt ungewöhnlich hart und früh erwischt. In den Nebenstraßen liegt in den meisten Fällen eine dicke Eisschicht, in Kreuzungsbereichen liegt Zentimeter dicker Schneematsch. Wartezeiten beim öffentlichen Personennahverkehr sowie am Flughafen tun ein Übriges. Die Stadt spürt derzeit die Folgen des Winters sogar in den Supermärkten. Wegen des fehlenden Nachschubs aufgrund der Einschränkungen auf den Autobahnen für Lkw blieb am gestrigen Montag auch so manches Einkaufsregal leer.

Dachlawinen sind Sache der Hausbesitzer

Schon am vergangenen Sonntag gab es für die Feuerwehr auch Einsätze der anderen Art. Die Schneemassen bleiben nicht nur auf den Straßen und Gehwegen liegen, auch die Dächer tragen inzwischen eine Schneelast von rund 20 Zentimetern, teilweise vereist. Wenn solche Schneebretter aufgrund Tauwetter oder Wind ins Rutschen geraten, besteht Gefahr für Menschen, die sich zum Zeitpunkt einer solchen Dachlawine darunter befinden. Die Verantwortung für die Abwehr solcher Gefahren obliegt jedoch den Hausbetreibern, wie ein Sprecher der Berufsfeuerwehr erklärte. Schneebeseitigung gehöre nicht zu den Aufgaben der Feuerwehr. Üblich ist ein Verfahren, in dem die Berufsfeuerwehr von einer anderen Instanz über eine öffentliche Gefahr alarmiert wird, in der Regel vom Ordnungsamt der Stadt. Gleiches gilt auch für herabhängende Eiszapfen. "Die Verkehrssicherungspflicht umfasst sowohl das zugängliche Privatgelände als auch den öffentlichen Straßenraum. Neben Selbsthilfe und Beauftragung von Fachfirmen können im Einzelfall Absperrmaßnahmen rund um den Gefahrenbereich in Betracht kommen. Diese von den privaten Eigentümern vorzunehmenden Absperrungen müssen der Stadt Köln mitgeteilt sein, sofern dadurch ein öffentlicher Gehweg oder ein Teil der Fahrbahn in Anspruch genommen werden muss", hieß es dazu in einer am Montag veröffentlichten Presseerklärung der Stadt.

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Die Stadt Köln hat dazu eine Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 0221 / 221 – 30295 nimmt die Stadt Köln entsprechende Meldungen auf. Die Berufsfeuerwehr selbst rückt nur in "äußerst dringenden Notfällen" aus, die Einsätze sind in jedem Fall kostenpflichtig. In der Regel wird dafür ein dreistelliger Euro-Betrag fällig. Bei den meisten Dächern ragen die Dachkanten etwas über die Häuserfassade hinaus. Bei drohenden Dachlawinen sollten sich Fußgänger möglichst nah am Gebäude befinden, hier ist die Gefahr herabstürzender Schnee- und Eismassen am geringsten. Weil in Köln Schneemengen dieser Größenordnung eher die Ausnahme sind, sind Schneefangeinrichtungen auf den Dächern der Stadt nicht vorgeschrieben. Das gilt aber nicht für Städte, die in der Schneelastzone befinden. Und Köln gehört sicher nicht zu den Gegenden mit der höchsten Schneewahrscheinlichkeit.


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