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25. 05. 2012
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"Fahrradleichen" sind Ärgernis und Sicherheitsrisiko


03.05.2011 11:14 von:

Schlagwörter: Köln,Fahrradleichen,2011,Mai,AWB,Abholung,Aufkleber,Ordnungsdienst,Sicherheit,En

In Köln fahren immer mehr Fahrräder. Dieser aus ökologischer und gesundheitspolitischer Sicht durchaus lobenswerte Trend hat jedoch in Großstädten wie Köln bisweilen auch seine Schattenseiten. Denn wer aufgrund einer Reifenpanne oder auch aus schlichter Vergesslichkeit sein Zweirad an den belebten Straße und Plätzen stehen lässt, attraktiviert damit nicht gerade das Stadtbild. Das Problem ist nicht neu, es wird aber auch nicht wirklich besser. Es gehört zu den Aufgabenbereichen des städtischen Ordnungs- und Verkehrsdienstes der Stadtverwaltung, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Und weil für Fahrräder keine Kennzeichnungspflicht besteht, kann man die Drahtesel auch nicht einfach so entsorgen, selbst wenn sie bereits erkennbar fahruntüchtig sind. Alleine am gestrigen Montag fanden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Fachverwaltung 171 solcher "Fahrradleichen", alleine im Stadtbezirk Innenstadt.

Üblicherweise werden die Zweiräder mit gelben Aufklebern und einer Protokollnotiz beschriftet. Das soll sicherstellen, dass die Stadt nicht gegen das Eigentumsrecht des Halters verstößt. Wird der beanstandete Drahtesel nach einer Frist von vier Wochen nicht abgeholt, entsorgen ihn die städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe AWB. Die wilde Entsorgung ist aus mehreren Gründen ärgerlich. Die Schrottfahrräder sind nicht nur in Sachen Sauberkeit ein Problem, sie blockieren zudem wertvollen Platz in Fahrradabstellanlagen und stellen nicht selten eine akute Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. Besonders viele "Fahrradleichen" sind rund um die Universität, auf den Ringen und im Umfeld der Bahnhöfe anzutreffen. Der städtische Ordnungsdienst hat die in diesen Bereichen abgestellten Fahrräder bei seiner heutigen Schwerpunktaktion auf ihre Verkehrstauglichkeit hin überprüft. Räder, die mehrere gravierende Mängel aufwiesen, wie beispielsweise platte Reifen, deformierte Räder, verbogene Rahmen oder fehlende Teile, wurden mit den leuchtend gelben Aufkleber markiert.

Im vergangenen Jahr markierten die Außendienstmitarbeiter insgesamt 3174 Fahrräder mit einem solchen Aufkleber, 1790 wurden nicht abgeholt und landeten in den Einsatzfahrzeugen der AWB . ein Jahr zuvor ließ die Stadt 1335 Schrotträder entsorgen, bei annähernd gleicher Anzahl von Markierungen. Fahrradleichen können sie auch direkt an das Kölner Amt für <Straßen und Verkehrstechnik melden. Die Rufnummer lautet: 0221 / 221 – 32000.</p>





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