25. 05. 2012
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Gut sitzen auf neuen Bänken
(ehu) Langsam mahlen die Mühlen des Bürgerhaushaltes, aber sie mahlen. Schon 2008 waren neue Parkbänke das, was sich viele Teilnehmer wünschten. Zur Jahreswende 2009/2010 wurden schon einmal Kölns Spielplätze mit 751 Sitzgelegenheiten aus Stahl und mit 500 neuen Papierkörben ausgestattet. Jetzt können sich die Besucher des Rathenauplatzes freuen: Am Montag wurde dort mit dem Aufstellen von 26 neuen Parkbänken begonnen. Insgesamt stehen 614 Bänke für das ganze Stadtgebiet auf dem Programm, dazu 300 Papierkörbe.
Für diese zweite Runde wurden 590.000 Euro aus dem Etat des Bürgerhaushalts bereitgestellt. Die erste Ausschreibung hat die stadteigene Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung für sich entschieden. Anschaffung und Aufstellen einer Parkbank kosten 520 Euro, bei einem Papierkorbs sind es 450.
In beiden Fällen hat man sich für stabile, grün lackierte Modelle aus Stahl entschieden. „Die Gitterbänke sind nicht so vandalismusanfällig“, sagt Manfred Kaune, Leiter des Amtes für Landschaft und Grünflächen, und verweist auf Erfahrungen, die man im Stadtwald gemacht habe. Außerdem seien sie zweckmäßig und machten sie auch optisch etwas her – sie wurden nach dem neuen Gestaltungshandbuch der Stadt ausgesucht.
Diebische Elstern sollen sich nicht über die neuen Papierkörbe freuen können
Die Papierkörbe haben oben eine etwas kleinere Öffnung als die bisherigen. Das, so Kaune, hindere Krähen oder Elstern daran, den Inhalt auf der Suche nach Futter herauszuzerren. Außerdem falle es schwerer, widerrechtlich gleich ganze Tüten mit Haushaltsmüll darin zu entsorgen. Im Übrigen, verspricht er, sei in Absprache mit den Abfallwirtschaftsbetrieben (AWB) für eine regelmäßige Leerung gesorgt.
Der Bürgerwunsch nach neuen Bänken sollte jetzt wohl erst einmal erfüllt sein. Gehen die Bürger sorgsam damit um, sollten dieser Wunsch beim nächsten Bürgerhaushalt mit dem Thema „Parks und Grünanlagen“ wohl nicht auf der Liste stehen.


























