25. 05. 2012
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Hochwasser erreicht 7,33 Meter – nun folgt Frostperiode
Nach den vergangenen Tagen des Tauwetters beginnt die kommende Vorweihnachtswoche mit der nächsten Kälteperiode. Die Wetterdienste prophezeien mindestens bis zum Wochenende in fast der gesamten Republik durchgängig Temperaturen unter Null Grad Celsius. Nachdem auch am heutigen Sonntag die Witterung eher einem tristen Novembertag entsprach – fünf Grad Celsius und bisweilen heftige Regenschauer – hat sich zum Abend hin bereits wieder Kaltluft im Rheinland breit gemacht. Schon am späten Abend wurde es wieder frostig und so soll es in den kommenden Tagen bleiben, so die offiziellen Prognosen übereinstimmend. Für den Montagabend steht zudem der Durchzug eines Schneefallgebietes an, die Wetterforscher gehen von starkem Schneefall am Montagabend aus. Zumindest etwas Gutes hat der erneute Wintereinbruch. Die Gefahr eines Rheinhochwassers scheint gebannt.
Kurze heftige Tauperiode / Pegel in Köln erreicht 7,33 Meter
Durch die Milderung in den vergangenen vier Tagen tauten nicht nur im Rheinland die Schneemassen weg, auch und vor allem im Einzugsgebiet des Rheins taute es heftig, an den Oberläufen von Rhein, Main und Mosel wurden weite Uferbereiche überspült. Am frühen Sonntagabend zwischen 17 und 19 Uhr erreichte die Hochwasserwelle auch in Köln ihren Scheitelpunkt – bei 7,33 Meter. Doch angesichts der Wetteraussichten für die kommenden Tage wird das Hochwasser nahezu ebenso schnell wieder vorbei sein, wie es gekommen war. Der Grund: In ganz Deutschland taut es nicht mehr, sogar im Südwesten der Republik sind die Temperaturen am späten Abend in weiten Landesteilen unter die Null Grad-Grenze gefallen. Selbst im sonst so milden Freiburg war es wenig über Null. Mit 7,33 Meter blieb der Pegel übrigens nur 17 Zentimeter unterhalb der Hochwasserschutzmarke IV, bei der die Einsatzstufe 1 erreicht ist. Wie üblich bei solchen Pegeln wurden vor allem im Kölner Süden Uferbereiche überflutet, der Rodenkirchener Leinpfad musste gesperrt werden und die Schiffe dürfen ab einem Pegel von 6,50 (Hochwasserstufe III) nur noch ein der Flussmitte kreuzen. Auch die Parkplätze an der Bastei mussten gesperrt werden, bis hierhin waren die Rheinfluten vorgedrungen. Gegen 0 Uhr war der Rheinpegel wieder um ein paar Zentimeter gefallen. Die Prognose der Hochwasserschutzzentrale lautet auch weiterhin auf Entwarnung.


























