25. 05. 2012
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In Köln und Umgebung werden Alarmsirenen getestet
Am kommenden Samstag ist es wieder so weit. Die Kölner Berufsfeuerwehr wird die 77 Sirenen im Kölner Stadtgebiet einem 15-minütigen Probealarm unterziehen. Der Alarm wird auch in den Umlandgemeinden durchgeführt. Ziel der Maßnahme ist es, die Alarmsirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen und zudem die flächendeckende Hörbarkeit der Sirenen festzustellen. Der Alarm startet um 12 Uhr mittags mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Nach einer Pause von fünf Minuten folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, der im Ernstfall eine Alarmierung signalisiert. Nach weiteren fünf Minuten folgt erneut ein Dauerton.
Die Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Die Berufsfeuerwehr kann sich bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von der Berufsfeuerwehr umgehend auch an das Programm von WDR 2, hieß es dazu vom städtischen Presseamt. Der Probealarm findet seit einigen Jahren zeitgleich in Köln und anderen Umlandgemeinden jeweils am ersten Samstag eines Quartals statt. In Köln gibt es in einigen Stadtteilen noch “weiße Flecken”, also Standorte, von denen aus der Alarm nicht oder nur leise zu hören ist. Das soll in naher Zukunft geändert werden, ein entsprechender Ausbauplan ist bereits in Vorbereitung, hieß es dazu abschließend.
Der turnusmäßige Probealarm wird neben Köln auch in umliegenden Städte und Kreise sowie einige weitere Rheinanliegern zu hören sein. Am 7. Januar erklingen die Sirenen so auch in den Städten Bonn, Brühl, Aachen, Wesseling, Leverkusen und Krefeld. Außerdem beteiligt sind die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis und im Rheinisch-Bergischen Kreis.


























