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25. 05. 2012
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Karl Denk ist tot


22.06.2010 08:50 von:

Schlagwörter: Köln,Schulpsychologischer Dienst,2010,Karl Denk

Als der Schulpsychologische Dienst im Jahr 1958 in Köln ins Leben gerufen wurde, gehörte der damalige Leiter der Schule für Erziehungshilfe in Köln-Braunsfeld zu den ersten Mitarbeitern, die sich um schulpsychologische Dinge in der Domstadt kümmerten. In den ersten vier Jahren betreute Denk die neue Dienststelle neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit, ehe er im Jahr 1962 als hauptamtlicher Leiter die neue Abteilung zu führen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt umfasste der Schulpsychologische Dienst zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (haupt- und nebenamtlich). Im Jahr 1969 war er maßgeblich an der Ausarbeitung einer Dienstanweisung beteiligt, die den Schulpsychologischen Dienst bis heute prägt, teilte die Stadtverwaltung weiter mit. Bis heute kommt diese Dienstanweisung ohne jegliche Korrekturen oder Ergänzungen aus.

Ein weiterer Meilenstein seiner beruflichen Tätigkeit war der Impuls für einen Verbund der schulpsychologischen Dienste auf Landesebene. Zusammen mit seiner damaligen Stellvertreterin legte Denk die Grundlagen. Die bis dahin weitgehend isoliert arbeitenden Beratungsstellen sollten sich demnach auf Landesebene dem Informations- und Erfahrungsaustausch widmen und gemeinsame Fortbildungen durchführen. Auch die Themen kollegiale Supervision und damit die Qualitätssicherung schulpsychologischer Beratungsarbeit waren ein wesentlicher Ansatzpunkt des Kölner Vorstoßes. Tatsächlich wurde dieser Verbund bereits am 27. Januar 1976 gegründet. Denk wurde bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben erster Vorsitzender dieses Verbundes. Der Verbund trägt heute die Bezeichnung "Arbeitskreis kommunale Schulpsychologie beim Städtetag NRW" und hat sich in der von Denk erhofften Weise inzwischen fest etabliert und bewährt.

"Karl Denk blieb in all seinen Funktionen seinen Prinzipien treu und konnte so seine Ziele auf unaufdringliche Art mit viel Geduld und Beharrlichkeit verfolgen und auf diese Weise regelmäßig seine Vorstellungen umsetzen", erinnerte der Leiter der Familienberatung und des Schulpsychologischen Dienstes der Stadt Köln, Andreas Hamerski, an die Verdienste des Verstorbenen. "Denk war wesentlich daran beteiligt, die Schulpsychologie in der Stadt Köln und in Nordrhein-Westfalen zu etablieren und ihr ein deutlich wahrnehmbares Profil zu geben." Denk starb bereits am 3. Juni dieses Jahres.







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