25. 05. 2012
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Kleiner Geldregen für Kitas
(js) Der Kita-Streik in der ersten Jahreshälfte hat sich für alle Seiten gelohnt: Die Erzieherinnen bekommen mehr Geld und hoffentlich bald bessere Arbeitsbedingungen, die Stadt hat an den Streiktagen Personalkosten gespart. Von diesem Geld wurde den betroffenen Eltern schon ein halber Kita-Monatsbeitrag erstattet, der Rest – rund zwei Millionen Euro – wird jetzt gemäß einem Ratsbeschluss vom Juni an die städtischen Kindertagesstätten verteilt. Auf jeden Kita-Platz kommen so einmalig 130 Euro.
Deren Verwendung, so Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein, soll zwischen Kita-Leitung und dem jeweiligen Elternbeirat abgestimmt werden. Die Jugendverwaltung hat dazu ein "breites Spektrum an Bildungs- und Bewegungsprojekten" vorgeschlagen. "Schlaumäuse" soll etwa die Sprach- und Medienkompetenz fördern, "Kita fit" sieht eine Zusammenarbeit mit Sportvereinen vor. Außerdem können Museumsbesuche intensiviert oder Kräfte zur Pflege des Außenbereichs eingestellt werden. Aber auch für eigene Vorschläge aus den Kitas will sich das Jugenddezernat offen zeigen.


























