25. 05. 2012
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Köln-Lindenthal: Bombe erfolgreich entschärft
Am heutigen Dienstagnachmittag ist in der Baugrube zwischen Wiso-Gebäude und Uni-Hauptgebäude erneut ein nicht detoniertes Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach dem Fund der Fünf-Zentner-Fliegerbombe musste die Universität sowie die Anwohner und Anlieger im Umkreis evakuiert werden. Nach Angaben der Kölner Stadtverwaltung waren insgesamt rund 4000 Personen von der Maßnahme betroffen. Im Gegensatz zum Bombenfund in der Vorwoche mussten aber am heutigen Dienstag keine Klausuren abgesagt oder unterbrochen werden, wie die Verantwortlichen bestätigten. Die Studierenden, die sich zum Zeitpunkt des Fundes in den gefährdeten Räumlichkeiten befanden, waren mit Seminarvorbereitungen beschäftigt. Die Klausuren waren zu diesem Zeitpunkt bereits beendet, hieß es dazu weiter. Ab 18:15 Uhr begann der städtische Ordnungsdienst überdies mit der Evakuierung der Anwohner in den umliegenden Wohngebäuden. Als Anlaufstelle richtete die Stadt bei diesem Einsatz die Grundschule Bachemer Straße ein. Mindestens zwei Personen mussten mit einem Krankenwagen transportiert werden, weil sie sich aus eigener Kraft nicht aus ihrer Wohnung bewegen konnten.
Der Kampfmittelräumdienst begann dann gegen 19 Uhr mit der Entschärfung der Bombe. Zu dieser Zeit musste auch die Universitätsstraße sowie die angrenzenden Ausfallstraßen für den Verkehr gesperrt werden. Gegen 19:25 Uhr waren die Arbeiten an dem nicht detonierten Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg dann beendet, die Bombe erfolgreich entschärft. Kurze Zeit später wurden auch die Verkehrssperrungen an der Universitätsstraße und den anderen betroffenen Straßen wieder aufgehoben.


























