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25. 05. 2012
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Köln-Marienburg: Noch eine Fliegerbombe


08.03.2010 17:26 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Marienburg,Fliegerbombe,USA,England,2010,Entschärfung,Kampfmittelräumd

Bombenalarm in der Domstadt. Bereits am heutigen Montagmorgen fanden Bauarbeiter vor der Kölner Universität eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg und sorgten für erhebliche Beeinträchtigungen des Tagesablaufes. Trotz vorlesungsfreier Zeit waren rund 5000 Studierende und Universitätsangestellte von der Evakuierung betroffen. (Köln Nachrichten berichtete). Am späten Mittag fanden Arbeiter im Kölner Süden eine zweite Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Kölner Stadtteil Marienburg trat ein 70-Kilogramm-Geschoss aus US-amerikanischer Produktion an das Tageslicht. Vor der Entschärfung der Bombe bereiteten sich die Sicherheits- und Ordnungskräfte am späten Nachmittag auf weitere Maßnahmen vor. In einem Gebiet von 250 Metern rund um den Fundort der Bombe beginnt in diesen Minuten die Evakuierung, wie das städtische Presseamt weiter bekannt gab. Die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst soll noch in den Abendstunden erfolgen.

Betroffene werden derzeit von rund 40 Mitarbeitern des städtischen Ordnungsdienstes in der Turnhalle einer benachbarten Schule untergebracht. Kurz vor der geplanten Entschärfung des Geschosses sollen zusätzlich auch die benachbarten Straßen für den Verkehr gesperrt werden. Weil auch zwei KVB-Buslinien davon betroffen sind, wird es zu kurzfristigen Beeinträchtigungen auch im öffentlichen Personenverkehr vor Ort kommen. Einen genauen Termin der Entschärfung nannten die Verantwortlichen nicht. Die Fünf-Zentner-Bombe, die am heutigen Vormittag vor dem Uni-Hauptgebäude für Aufregung sorgte, wurde bereits um 12:30 Uhr und damit deutlich früher als ursprünglich geplant entschärft.

Aktualisierung: 21:45 Uhr

Wie das Presseamt soeben bekannt gab, hat der Kampfmittelräumdienst die Bombe inzwischen entschärft. Ingesamt mussten im Einzugsbereich rund 600 Anwohner evakuiert werden, darunter auch sieben bettlägerige Personen, die mit Krankentransporten aus dem Gefahrengebiet gebracht wurden. Während der Entschärfung musste auch der Gürtel zwischen der Bonner Straße und der Ulmenallee für den Verkehr gesperrt werden. Inzwischen sind alle Sperrungen aufgehoben, die evakuierten Personen befinden sich wieder auf dem Weg in ihre Wohnungen.


Linktipp:

8. März 2010: Köln-Lindenthal: Bombe ist entschärft







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