26. 05. 2012
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Köln: PFT in den Brunnen zweier Pumpwerke
Der Kölner Versorger RheinEnergie hat am heutigen Montag über eine Belastung mit PFT in zwei seiner Pumpwerke festgestellt. Im Rahmen einer Gewässerüberwachung hatte das Unternehmen festgestellt, dass sich Spuren des als gesundheitsgefährdend eingestuften Stoffes im Rohwasser der Brunnenanlagen zweier Pumpwerke befinden. Die festgestellten Konzentrationen bewegten sich im Bereich des als streng geltenden langfristigen Belastungsmaximums von 0,1 Mikrogramms je Liter Trinkwasser. Dieser Wert wird vom Umweltbundesamt vorgegeben.
Die Belastung mit PFT trat dabei lediglich in den beiden Pumpwerken Hochkirchen und Severin II in der Kölner Südstadt auf. Unmittelbar nach der Feststellung habe man alle zuständigen Behörden der Kommune und der Bezirksregierung darüber informiert. Demnach gebe es die übereinstimmende Auffassung, dass die festgestellte Belastung mit PFT "unbedenklich" sei. Für PFT gibt es derzeit keine gültigen Trinkwassergrenzwerte. Die Trinkwasserkommission beim Bundesumweltamt hat jedoch einen Leitwert von 0,3 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser ausgegeben. Bis zu dieser Konzentration gilt ein Konsum von Trinkwasser als nicht schädigend, bei lebenslanger Einnahme. Die nun festgestellten Werte liegen jedoch im Bereich des langfristigen Zielwertes der Trinkwasserkommission, teilte der Versorger abschließend mit. Experten vermuten, dass Rückstände von Löschschaum eines Großbrandes vor neun Jahren für die PFT-Belastung verantwortlich ist. An der Sanierung dieser Rückstände werde derzeit gearbeitet, hieß es dazu abschließend.


























