25. 05. 2012
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Köln-Porz-Lind: Inbetriebnahme des RDZ verzögert sich
Der Aufbau des neuen Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum in Köln-Porz-Lind wird wohl einige Zeit länger benötigen als ursprünglich anvisiert. Das bestätigte am heutigen Donnerstag eine Mitarbeiterin des Historischen Archivs gegenüber dem Kölner Lokalsender Radio Köln. Demnach benötige man noch einige Gerätschaften, um die Arbeiten wie geplant und in vollem Umgang aufnehmen zu können, hieß es dort weiter. Wie lange sich der Zeitplan nun nach hinten schieben wird, steht allerdings noch nicht fest, berichtete der Sender weiter.
Erst vor wenigen Wochen wurde die ehemals von einem Möbelhändler genutzte Gewerbeliegenschaft mit einer Nutzfläche von rund 10.000 Quadratmetern offiziell an die neuen Nutzer übergeben. So waren die Räumlichkeiten bereits zum damaligen Zeitpunkt hergerichtet, alleine fehlte es an den notwendigen Geräten zur Spezialbehandlung der geborgenen und größtenteils schwer bis schwerstbeschädigten Archivalien. Rund zwei Jahre nach dem Einsturz des Historischen Archivs am Kölner Waidmarkt werden noch immer rund zehn Prozent der Kostbarkeiten aus der Kölner Stadtgeschichte im Untergrund vermutet. Fünf Prozent davon könne man noch bergen, so die Hoffnung der Archivare.


























