25. 05. 2012
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Köln-Sülz: Fliegerbombe mit Aufschlagszünder löst Großeinsatz aus
Im Kölner Stadtteil Sülz ist bei Bauarbeiten am heutigen Freitagmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich entdeckt worden. Der städtische Ordnungs- und Verkehrsdienst begannen danach mit der Evakuierung von rund 1500 Menschen, die im direkten Umfeld der Fundstelle im Eckgrundstück Neunhöfer Allee / Anton-Antweiler-Straße befanden. In der Grundschule Euskirchener Straße hatte die Stadt zwischenzeitlich eine Aufnahmestelle eingerichtet. Die Fundstelle wurde in einem Radius von 300 Metern geräumt, hieß es dazu weiter. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatten rund 140 Personen das Unterbringungsangebot in der Realschule angenommen. Die Entschärfung sollte ursprünglich gegen 17 Uhr durchgeführt werden, verzögerte sich aber fast zwei Stunden. Gegen 18:50 Uhr konnten die betroffenen Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, ein für die einbrechende Dunkelheit angeforderter Lichtwagen der Feuerwehr wurde nicht eingesetzt.
Kurz vor der geplanten Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst der Kölner Bezirksregierung musste auf dem Gürtel auch die Berrenrather Straße für kurze Zeit gesperrt werden. Auch das Neubaugebiet der früheren Kinderheime Sülz war von der Evakuierung betroffen. Hier waren jedoch nur die Mitarbeiter der kinder- und Jugendpsychologischen Dienste betroffen, die dort derzeit entstehenden Bauprojekte sind noch nicht bezugsfertig und mussten folglich auch nicht evakuiert werden. Die Stadtbahnlinie 13, die den Gürtel entlang fährt, konnte ihren Betrieb ohne Unterbrechung fortsetzen, wie die Stadtverwaltung weiter mitteilte. Die Bombe war mit einem so genannten „Bodenaufschlagszünder“ ausgestattet, hieß es dazu abschließend.


























