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26. 05. 2012
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Köln wächst – NRW schrumpft


22.06.2011 14:49 von:

Schlagwörter: Köln,Millionenstadt,Metropole,Domstadt,Bevölkerungsentwicklung,2010,Landesamt,An

Die Domstadt am Rhein bleibt auch zum Jahresende 2010 die mit Abstand größte Kommune des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch verkündete, stieg die Einwohnerzahl in Köln um erstaunliche 9014 auf nunmehr 1.007.119 Einwohner an. Das ist nicht nur in absoluten Zahlen eine der höchsten Zuwachsraten unter allen Großstädten, auch prozentual stieg kaum eine andere Großstadt so stark an wie die Millionenmetropole am Rhein. Rang zwei konnte die Landeshauptstadt Düsseldorf behaupten. Auch hier gab es einen Zuwachs, der jedoch mit 2514 deutlich moderater ausfiel. Lediglich die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn lag beim prozentualen Zuwachs noch vor dem nördlichen Nachbarn. Wie IT.NRW bekannt gab, gelang Bonn als einziger Großstadt im Lande im vergangenen Jahr ein Bevölkerungszuwachs von mehr als einem Prozent auf 324.899. Ein Jahr zuvor waren es noch 319.841. Insgesamt scheint das Rheinland ein attraktives Pflaster zu sein. Sogar die nördliche Nachbarstadt Köln, Leverkusen, verzeichnete im vergangenen Jahr einen leichten Zuwachs von 179 auf nun 160.772 Einwohner.

Doch insgesamt setzte sich der Bevölkerungsrückgang in Nordrhein-Westfalen auch im vergangenen Jahr weiter fort. Mit 17.845.154 Einwohner ging diese Zahl erneut um 27.609 zurück. Der Rückgang resultierte aus der negativen Bilanz bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung, die schlug mit einem Minus in Höhe von 44.804 zu Buche. Wie in den Vorjahren und seit inzwischen zwölf Jahren starben auch 2010 mit 192.137 mehr Menschen als Kinder neu auf die Welt kamen. Die Zahl der Lebensgeburten verzeichnete im vergangenen Jahr einen Wert von 147.333. Allerdings ist die Anzahl der Neugeborenen nach dem historischen Tiefststand im letzten Jahr 145.029 wieder um 2304 angestiegen, wie die Landesstatistiker betonte. Allerdings stieg landesweit auch die Zahl der Sterbefälle um 1323 an.

Einen positiven Beitrag zur Gesamtentwicklung leistete die so genannte Wanderungsbewegung. Etwas mehr als 17.300 Personen zogen per Saldo mehr nach Nordrhein-Westfalen zogen als das Land verließen. Jedoch reichte dieser "Wanderungsgewinn" – der höchste seit 2005 – nicht aus, um den "Sterbefallüberschuss" auszugleichen, hieß es dazu abschließend.







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