26. 05. 2012
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Köln will 2025 die dritte Bundesgartenschau
(ehu) Köln will sich um die Austragung der Bundesgartenschau 2025 bewerben. Das beschloss der Rat ohne längere Diskussion in seiner Sitzung am Dienstag. Einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für die Ausrichtung zu erstellen. Der räumliche Schwerpunkt der „Buga“ deckt sich mit dem Gebiet der vorbereitenden (Sanierungs-)Untersuchungen im Bereich des
Großmarkts.
Bundesgartenschauen haben sich in der Vergangenheit als wichtige Instrumente für die Stadtentwicklungs-, Grün- und Freiraumplanung erwiesen. Auch die Kölner Verwaltung erhofft sich von einem Zuschlag eine Beschleunigung ihrer Pläne. Diese sehen die Verlängerung des Inneren Grüngürtels von der Luxemburger Straße südlich entlang der Eisenbahnlinie bis zum Rhein in Höhe der Südbrücke vor. Das ehemalige Großmarktgelände wäre der Kernpunkt dieser Entwicklung.
Wenn sie gut geplant ist, hat eine Stadt auf Dauer etwas von einer Budnesgartenschau
Verbesserung der Infrastruktur, Neuordnung und Folgenutzung des Buga-Geländes gemeinsam mit den dafür erforderlichen Investitionen für die veranstaltenden Städte sind die wichtigsten Kriterien, um den Zuschlag für die Ausrichtung der Buga zu bekommen. Der Nutzen einer Bundesgartenschau beschränke sich daher keineswegs auf die etwa sechsmonatige Veranstaltungsdauer, betont die Verwaltung. Experten gehen von 100 Millionen Euro aus, die die Ausrichtung kosten würde. Nicht zu unterschätzen ist auf der anderen Seite der touristische Werbeeffekt.
Die erste Bundesgartenschau fand 1951 in Hannover statt. Seitdem wird sie alle zwei Jahre vergeben, Köln war schon 1957 und 1971 Gastgeber. Die Bundesgartenschauen sollen einen Überblick über den jeweils aktuellen Stand des Gartenbaus, insbesondere seine Einbindung in die Stadtentwicklung, zeigen. Weitere Themen sind Denkmal- und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit. Für den Rheinpark, seit 1957 als Naherholungspark genutzt, erhielt Köln 2007 den „Nachhaltigkeitspreis der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft“, die diese Leistungsschau organisiert.


























