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25. 05. 2012
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Köln: Winter meldet sich zurück


08.12.2010 10:54 von:

Schlagwörter: Köln,Wintereinbruch,Schnee,Schneematsch,2010,Dezember,Winterdienst,AWB,Stadt

Eis und Schnee sind zurück auf den Kölner Straßen. Mit Beginn des heutigen Berufsverkehrs begann es zunächst leise zu rieseln. Seit etwa 8 Uhr begannen sich die Schneefälle zu intensivieren. In den ungestreuten Seitenstraßen sowie auf Geh- und Radwegen blieb der Schnee sogar liegen. Insbesondere in den Einmündungsbereichen von Seitenstraßen besteht daher für Autofahrer wie auch für Fußgänger und Radfahrer besondere Vorsicht. Viele ließen es erst gar nicht so weit kommen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Wer konnte, nutzte öffentliche Beförderungsmittel, um in die Innenstadt zu fahren.

Die weiße Pracht – bleibt sie heute liegen?

In den frühen Morgenstunden waren zwar immer noch viele Autofahrer unterwegs. Die verschiedenen Wetterdienste sind sich allerdings nicht wirklich einig darüber, ob die zu erwartenden weiteren Schneefälle an diesem Mittwoch tatsächlich auf den Hauptstraßen liegen bleiben werden. Geht es nach dem Onlinewetterportal "Wetter Online" erwartet die Kölner zur Wochenmitte noch einmal ein Dauerfrosttag, während andere Wetterportale bereits für den heutigen Nachmittag leichte Plusgrade angekündigt haben. Die Grünanlagen der Stadt wurden allerdings schon mit Beginn der Morgendämmerung leicht eingezuckert und präsentierten sich wieder im weißen Gewand. Für die kommenden Tage sagen die Meteorologen zumindest leicht steigende Temperaturen voraus. Am Wochenende soll schließlich auch der Niederschlag abnehmen. Erst am vergangenen Wochenende hatten ergiebige Schneefälle im Kölner Umland für Winterpracht, aber eben auch für ein Verkehrschaos gesorgt. Zahlreiche Unfälle auf eisglatten Straßen hatten ebenso zahlreiche Blechschäden zur Folge. Bei zwei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen im Großraum Köln wurden am vergangenen Sonntag zwei Menschen schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.

Verkehrsleitzentrale meldet keine besonderen Vorkommnisse

Auf das morgendliche Verkehrsaufkommen in und um Köln hatte das frühe Schneegestöber indes kaum Einfluss. Nach Angaben der Kölner Verkehrsleitzentrale gab es am Vormittag keine besonderen Staulängen, folglich auch keine schweren Unfälle. Allerdings hatten sich die meisten Einpendler auch nicht durch die Wetteraussichten für den heutigen Mittwoch davon abhalten lassen, ihren Pkw zum morgendlichen Arbeitsantritt zu benutzen. So gab die Verkehrsleitzentrale gegen 9:30 Uhr die Nachricht durch: "alles normal". Nicht ganz so normal ging es bei den Abfallwirtschaftsbetrieben zu. Das generelle Vorgehen der Stadtwerke-Tochter ist in drei Stufen eingeteilt. Oberste Priorität haben Maßnahmen der Stufe 1 in der Hauptverkehrszeit zwischen 4 und 8 Uhr morgens. Absolute Priorität richtet der Winterdienst auf die Hauptstraßen. Dafür stehen bis zu 60 Fahrzeuge zur Verfügung. Die wichtigsten Verbindungsstraßen machen eine Streckenlänge von rund 1800 Straßenkilometern aus. In Stufe 2 kommen weitere 600 Straßenkilometer hinzu, die im Bedarfsfall ebenfalls gestreut werden sollen. Hier werden vor allem Zufahrtsstraßen zu Wohngebieten bedient. Stufe 3 schließlich sind Radwege und Straßen innerhalb der Wohngebiete. Die Streustrecken summieren sich hier auf rund 500 Kilometer Wegstrecke. Darüber hinaus sind bis zu 250 AWB-Mitarbeiter im Außendienst aktiv, um beispielsweise Fußgängerüberwege und Verkehrsinseln zwischen den Randsteinen verkehrssicher zu machen.

<b<Gehwege sind Sache der Immobilienbesitzer</b>

Alle Jahre wieder müssen auch Immobilienbesitzer oder – nach entsprechender mietvertraglicher Vereinbarung – die Nutzer der Wohnhäuser zum Schneeräumer greifen. Salz ist dabei – im Gegensatz zum Enteisen der Straßenoberflächen nur in Ausnahmefällen erlaubt. In der Regel kommt Granulat zum Einsatz, um bei winterlichen Oberflächenverhältnissen mit Schnee, Schneematsch oder Eis die Gehwege sicher zu machen. Dabei ist in der Regel eine Breite von 1,50 Meter einzuhalten. Etwas schwammig ist weiterhin die Regelung mit dem Salzstreuen auf Privatwegen und vor der eigenen Gebäudefront. Rein theoretisch könnte der Ordnungsdienst der Stadt eine "Knolle" verteilen. In der Vergangenheit sah man davon allerdings ab, auch wenn das Kölner Ordnungsamt in Sachen "Winterwartung" eigentlich gehalten ist, strenge Maßstäbe anzulegen. Doch zumindest im vergangenen recht strengen Winter fehlte es der Stadt an Personal, um vor allen in den Vorortbezirken auch dies kontrollieren zu können, hieß es dazu Anfang dieses Jahres.


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