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26. 05. 2012
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Köln zählt wieder mehr als eine Million Einwohner


27.09.2010 09:40 von:

Schlagwörter: Köln,Millionenstadt,Mai,2010,Domstadt,Landesamt,IT.NRW,Düsseldorf,Esssen,Dortmun

An diesem Montag bestätigte das Statistische Landesamt IT.NRW den Status Kölns als Millionenstadt. Wie die Landesstatistiker ermittelten, hat die größte Kommune in Nordrhein-Westfalen bereits Ende Mai die magische Marke von einer Million Einwohner durchbrochen. Demnach waren Ende Mai 1.000.298 Menschen offiziell mit Köln als Erstwohnsitz registriert. Alleine im Wonnemonat legte Köln damit um 443 Einwohner zu und zählt damit zu den wenigen Kommunen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, dass tatsächlich noch Steigerungsraten vorweisen kann. Zugleich wird Köln damit auch offiziell in den Kreis der jetzt vier deutschen Millionenstädte aufgenommen. Ende vergangenen Jahres lebten in Köln 998.105 Menschen. Die Zugewinne im Mai sind vor allem durch Zuzüge bedingt. Per Saldo starben in der Domstadt in diesem Monat 53 Menschen mehr als neu geboren wurden. Dafür aber zogen 490 Personen neu in die rheinische Metropole, berichteten die Landesstatistiker weiter.

Die Bevölkerungsentwicklung Kölns vollzog sich dabei rasch. Nachdem Köln lange Jahrhunderte als Hanse- und freie Reichsstadt als größte Stadt im damaligen Römischen Reich deutscher Nation galt, wurden nach den Wirren der Kriege und Revolutionen im 19. Jahrhundert andere Städte größer. Anfang des 20. Jahrhundert zählte Köln 373.000 Einwohner, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs waren es bereits rund 772.000. Allerdings sorgte der Krieg dafür, dass die Zahl der Einwohner bis 1945 auf 491.000 zurückging. Es folgte ein stetiger Zuzug, folgerichtig wurde Köln bereits in den Jahren 1971/72 zur Millionenstadt. Anfang 1972 erreichte die Bevölkerungszahl ihren vorläufigen Höchststand mit 1.002.585 Einwohnern. Bedingt durch die sinkenden Geburtenraten verlor Köln diesen Status jedoch wieder. 1986 zählte die Domstadt nur noch 914.000 Einwohner. Danach waren es vor allem Zuwanderungsgewinne, die für ein erneutes Ansteigen der Bevölkerungszahlen sorgte.

Hinter Köln baut die Landeshauptstadt Düsseldorf ihre Position als Nummer 2 im Land NRW weiter aus. Nachdem es der nördlichen Nachbarstadt Kölns im vergangenen Jahr gelungen war, durch Zuzüge an den ewigen Konkurrenten Essen und Dortmund vorbei zu ziehen, sorgten erneute Wanderungsgewinne für eine Vergrößerung dieses Abstandes. Die Landeshauptstadt kommt demnach im Mai auf 586.657 Einwohner, über 400 mehr als zum Jahresanfang. Demgegenüber verlor die einstige Nummer 2, die Ruhrgebietmetropole Essen seit Jahresanfang weitere mehr als 1000 Einwohner und zählte Ende Mai 575.166 Bewohner. Alleine im Mai verlor der Standort rund 350 Einwohner, hieß es dazu weiter. Nicht ganz so deutlich, aber trotzdem spürbar, verlor auch Dortmund weiter an Substanz. Hier registrierten die Landesstatistiker Ende Mai 2010 580.669 Einwohner, immerhin ein Minus von mehr als 600 gegenüber dem Jahresbeginn. Insgesamt waren in NRW Ende Mai 2010 17.851.735 Einwohner registriert. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Rückgang von rund 3100. Im bisherigen Gesamtjahr verlor das Bundesland bereits mehr als 21.000 Einwohner, hieß es dazu abschließend.


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