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26. 05. 2012
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Kölner Bevölkerungswachstum gerät ins Stottern


15.07.2009 13:54 von:

Schlagwörter: Köln,Bevölkerung,Einwohnerzahl,Statistik,Landesamt,Rhein,Düsseldorf,Bonn,Rückgan

Die Zahl der NRW-Bürger ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Das meldete am heutigen Mittwoch das Statistische Landesamt IT.NRW.Demnach lag die Gesamtzahl aller Einwohner im unverändert bevölkerungsreichsten Bundesland Ende 2008 bei 17.933.064, mehr als 63.000 Einwohner weniger als ein Jahr zuvor. Mit 150.007 Geburten blieb die Zahl zwar knapp über dem historischen Tiefststand aus dem Jahr 2006 (149.925), sank aber gegenüber dem Vorjahr erneut um 1161 Geburten ab. Da gleichzeitig im Land NRW 189.586 starben, betrug alleine der Sterbefallüberschuss fast 40.000 (390.579). Hinzu kam, dass erstmals nach 24 Jahren wieder weniger Bürgerinnen und Bürger ihren Wohnsitz nach NRW verlegten. Der so genannte Wanderungsverlust betrug demnach 23.910 Personen. Allerdings könnte der Hintergrund ein anderer sein, wie die Landesstatistiker vermuten. So wurden im Laufe des vergangenen Jahren großflächige Bereinigungen in den Einwohnermeldeämtern durchgeführt. Darunter fallen insbesondere Personen, die mehrfach gemeldet waren, in Nordrhein-Westfalen aber eben nicht ihren Erstwohnsitz hatten.

Düsseldorf und Bonn wachsen kräftig – Köln stagniert

Mit einer Gesamtzahl von 995.420 bleibt die Domstadt Köln zwar weiterhin mit Abstand größte Kommune in NRW. Allerdings wuchsen die Zahlen in den Nachbarstädten Bonn und Düsseldorf deutlich stärker an. Einen regelrechten Sprung legte dabei die Landeshauptstadt hin. Mit 584.217 erreichte Düsseldorf den dritten Platz, da die Ruhrgebietsmetropole Essen kräftig Einwohner verlor. Sie rangiert mit einem Rückgang von 2381 auf 579.217 Einwohner nur noch auf Rang vier der Städtestatistik NRW. Düsseldorf hingegen konnte alleine im vergangenen Jahr mit einem Plus von über 3000 Neubürgern (+ 3095) den Platz auf dem Treppchen erobern. Und auch der Abstand zur zweitgrößten Kommune des Landes – Dortmund – hat sich auf minimale Werte reduziert. Auch Dortmund verlor deutlich, unterm Strich binnen Jahresfrist fast 2500 Einwohner. Mit 584.412 liegt die kreisfreie Stadt am östlichen Rand des Ruhrgebiet nur noch knapp vor Düsseldorf. Im gesamten Ruhrgebiet müssen sich die Kommunen auf weiter sinkende Einwohnerzahlen einstellen müssen, der Abwärtstrend hat sich im zurückliegenden Jahr eher noch verstärkt, wie der Vergleich der längeren Zeitreihen ergibt. Die größte Kommune des Landes – Köln – schaffte hingegen trotz der guten Ergebnisse seiner Nachbarn und seinem Ruf als Wirtschafts- und Innovationsstandort im vergangenen Jahr gerade mal ein Plus von 23 Einwohnern. Zu wenig, um auf absehbare Zeit auch offiziell Millionenstadt zu werden.







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