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26. 05. 2012
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Kölner KlimaKreis unterstützt innovative Klimaschutzprojekte


20.06.2009 20:03 von:

Schlagwörter: Köln,RheinEnergie,Wettbewerb,Klimaschutz,Klimaschutzprojekt,Vergaberunde

Die im Kölner KlimaKreis zusammen geschlossenen Mitgliedsunternehmen haben in diesem Jahr zu einer ersten Vergaberunde aufgerufen. Zwei besonders zukunftsweisende Klimaschutzprojekte sollen mit zusammen rund 250.000 Euro finanziell unterstützt werden, hieß es dazu in der offiziellen Mitteilung. Die Frist für die Bewerber soll am 30. September dieses Jahres enden. Mit der nun begonnenen Bewerbungsphase endet die erste Runde um die mit rund fünf Millionen Euro dotierten Ausschreibungen. Der Kölner Energieversorger RheinEnergie AG hatte die Gelder zu Beginn dieses Jahres bereit gestellt, um damit besonders förderungswürdige Projekte zu unterstützen. Das hatte das Steuerungsgremium auf seiner Sitzung am Montag dieser Woche in der Fachhochschule Köln beschlossen. Schon die Projekte der ersten Förderrunde zeichneten sich nach Ansicht der Jury durch eine hohe Innovationskraft und einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen Reduzierung klimaschädlicher Gase aus.

"Wir freuen uns, dass das vom KlimaKreis Köln betreute Förderangebot bereits in der ersten Bewerbungsphase auf eine positive Resonanz gestoßen ist. Wir haben sehr interessante, ebenso innovative wie durchdachte Konzepte für beispielgebende regionale Klimaschutzprojekte erhalten", zeigte sich der Vorsitzende des KlimaKreises Köln, Univ.-Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, zufrieden. Die große Resonanz zeige sowohl das Interesse als auch die Innovationskraft der Angesprochenen. Das Motto der diesjährigen Ausschreibung laute folgerichtig: "Global denken, konkret handeln – für die Region". Zu den Gewürdigten gehören unter anderem die Kölner Wohnungsbaugesellschaft GAG Immobilien AG. Sie hatte mit ihrem eingereichten Konzept "Nachhaltiges Bauen im Bestand" den Beirat überzeugt. Die Gelder sollen nun bei der klimaeffizienten Sanierung des eigenen Wohnungsbestandes verwendet werden. Die so sanierten Objekte sollen nach Abschluss der Arbeiten als Referenzobjekte für weitere Vorhaben dieser Art dienen. Die zweite Zuweisung erhielt ein pädagogisches Projekt. Der Förderverein NaturGut Ophoven e.V. aus Leverkusen will mit Grundschulkindern gemeinsam neue lernpädagogische Inhalte erarbeiten. Parallel dazu strebt der Trägerverein des Naturgutes die Zertifizierung der Einrichtung als CO²-freie Bildungseinrichtung an.

"Beide Projekte zeichnen sich durch eine hohe Innovationskraft aus und besitzen das Potenzial, durch ihren Modellcharakter weitere Unternehmen, Institutionen, Vereine und Privatpersonen zur Nachahmung anzuregen", erklärte Prof. Dr. Erich Hölter, der Geschäftsführer der KlimaKreis Köln GmbH. Durch die Organisation eines externen Begutachtungsprozesses für die eingereichten Förderanträge unterstützt die KlimaKreis Köln GmbH als Trägergesellschaft des KlimaKreises Köln ihre Beiratsmitglieder bei der objektiven Fördermittelvergabe. Zudem wird die GmbH dem KlimaKreis Köln durch das von ihr organisierte Projektcontrolling dabei helfen, die antragsgerechte Verwendung der bewilligten Fördermittel zu gewährleisten. Der KlimaKreis Köln verteilt an die zwei Projekte zusammen eine Summe von rund 250.000 Euro und stößt damit Investitionen von insgesamt 500.000 Euro an. Außerdem kündigte das Aktionsbündnis eine weitere Bewerbungsrunde an.

Weitere Informationen zur neuen Bewerbungsrunde finden Sie im Internet unter: www.klimakreis-koeln.de.







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