26. 05. 2012
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Kölner Zoll stoppt drei Rauschgift-Sendungen am Flughafen
Der Kölner Zoll hat am Kölner Flughafen in den vergangenen Tagen gleich drei Frachtsendungen mit Rauschgift entdeckt und beschlagnahmt. Die verbotene Ware war für den europäischen Markt gedacht, über die Herkunft der verdächtigen Päkchen machten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angabenm. Insgesamt stellten die Zollbeamten 800 Gramm Ice (Methamphetamin), 640 Gramm Kokain sowie 35 Gramm Marihuana sicher, wie die Behörde am heutigen Donnerstag meldete.
Die verbotene Ware war dabei in allen drei Fällen zum Teil aufwändig verpackt. Bei der ersten Sendung fiel den Zöllnern eine Handtasche durch ihr Gewicht und die Dicke der Außenseite auf. Nachdem die Tasche angeschnitten wurde, kamen zwei mit Kohlepapier umwickelte Einlagen zum Vorschein. Ein Rauschgiftschnelltest identifizierte die enthaltene Substanz als Kokain. Rund 300 Gramm wurden so aus dem Verkehr gezogen. Die zweite verdächtige Sendung enthielt eine Musikanlage, die aus CD-Player, DVD-Player und Kasettendeck bestand. Hier halt ein Röntgengerät. Nach Öffnung der Gehäuse fanden die Kontrolleure Einlagen, die alle positiv auf Rauschgift reagierten. Insgesamt enthielt die Musikanlage fast sechs Kilogramm Amphetamin, 800 Gramm Methamphetamin (Ice) und 35 Gramm Marihuana.
Die dritte Sendung war als Spielzeug angemeldet, die Röntgenaufnahmen ließen aber vermuten, dass auch hier etwas nicht in Ordnung war. Nachdem das Spielzeug auseinandergeschraubt war, fanden die Zöllner im Inneren vier mit Flüssigkeit gefüllte Kondome. Auch hier reagierte der Rauschgiftschnelltest positiv, diesmal auf Kokain. Insgesamt enthielten die Kondome rund 340 Gramm Kokain. Das Zollfahndungsamt ist für die weiteren Ermittlungen verantwortlich, hieß es dazu abschließend.


























