26. 05. 2012
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Kölner Zollamt geht gegen Schwarzarbeit vor
Im gesamten Bundesgebiet fanden am vergangenen Wochenende Schwerpunktkontrollen gegen Schwarzarbeit statt. Auch im Kölner Raum beteiligten sich die Fahnder des Kölner Hauptzollamtes an den Kontrollen – und wurden fündig. Zwei Personen wurden festgenommen, der Zoll leitete bis Samstag 25 Bußgeldverfahren ein, teilte die Behörde weiter mit. Die Schwerpunktaktion fand an diesem Wochenende in Betrieben des Hotel- und Gaststättengewerbes statt. 21 Zollbeamte, vier Polizeibeamte sowie zwei Mitarbeiter des Kölner Umwwelt- und Verbraucherschutzamtes waren an den Schwerpunktkontrollen beteilig, hieß es dazu weiter.
146 Personen und 50 Unternehmen wurden unter die Lupe genommen. In zwei Fällen konnten die Ermittler direkt vor Ort zwei illegal beschäftigte Personen festnehmen. Sie hatten keinen gültigen Aufenthaltstitel. Einer der beiden stammte aus Indien, der andere aus Mazedonien. Acht Personen aus Bulgarien hatten keine erforderliche Arbeitsgenehmigung, gegen sie wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. In zwei weiteren Fällen gehen die Ermittler ebenfalls von einem Verstoß gegen die Arbeitsgrundlagen aus, betroffen waren zwei Personen aus Rumänien. Eine Personen hatte Sozialleistungen bezogen, arbeitete aber trotzdem. Neun Unternehmen waren ihrer Sofortmeldepflicht nicht nachgekommen.
"Das Ergebnis zeigt, wie wichtig diese Kontrollmaßnahmen sind", so Manfred Engels, Einsatzleiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit für den rechtsrheinischen Bezirk. Die Abteilung führt in regelmäßigen Abständen Schwerpunktkontrollen durch. Mit solchen Kontrollen soll der Prüfdruck auf die Unternehmen erhöht werden. Die Prüfungen erfolgen verdachtsunabhängig.


























