26. 05. 2012
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Kölner Zollbeamte stellen eine halbe Million Euro sicher
Eine halbe Million Euro findet man nicht alle Tage. Und doch gelingt den Zollbeamten manchmal ein solcher Zugriff. Wie das Kölner Hauptzollamt am heutigen Mittwoch berichtete, haben Mitarbeiter der Kontrolleinheit Verkehrswege zu Wochenbeginn genau das geschafft. Sie hielten auf der Autobahn A 4 einen Reisenden mit seinem Fahrzeug an. Auf die Frage, ob er Bargeld im Wert von mehr als 10.000 Euro bei sicht hatte, verneinte der Angehaltene. Das war augenscheinlich gelogen, denn bei der anschließenden Kontrolle des Wageninneren fanden die Zollbeamten einen Ruck mit brisantem Inhalt. In dem unscheinbaren Gepäckstück befanden sich Geldnoten im Gesamtwert von fast 500.000 Euro. Das Bargeld wurde sichergestellt, gegen den Fahrer des Fahrzeugs wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Das Zollfahndungsamt hat zwischenzeitlich die Ermittlungen gegen den Mann und seine wertvolle Fracht aufgenommen. Es besteht der Verdacht der Geldwäsche. Weitere Einzelheiten dazu nannte die Behörde allerdings nicht. Zweifellos wird der Vorfall für den Angehaltenen kostspielige Konsequenzen haben. Die Geldbuße kann bis zu einer Million Euro betragen, wie der Pressesprecher des Kölner Hauptzollamtes, Gerhard Plinz, ausführte. Bargeld und/oder Wertgegenstände, die den Wert von 10.000 Euro überschreiten, müssen grundsätzlich gemeldet werden. Die Anmeldung kann auch mündlich erfolgen. Wer höhere Summen über die Grenze bringen will, muss Auskunft über Herkunft und Verwendungszweck geben, so die Zollbehörde abschließend.


























