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26. 05. 2012
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Kölns Klimaschutzjahr beginnt mit 30.000 „Smart Metern“


04.01.2012 20:00 von:(ehu)

Schlagwörter: Köln,Klimaschutz,Stromzähler,2011,intelligent,Rheinenergie,Versorger

(ehu) Beim Start ins Kölner Jahr des Klimaschutzes wollte Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters nicht fehlen: Am Mittwoch besichtigte er ein Haus in Köln-Braunsfeld, in dem digitale „Smart Meter“ installiert wurden. Insgesamt 30.000 dieser intelligenten Strom-, Gas-, Wärme und Wasserzähler will die Rheinenergie in 350 größeren Kölner Wohnhäusern einbauen. Sie sollen – stündliches Ablesen macht es möglich – mehr Transparenz beim Verbrauch bieten und so zum Sparen von Energie und Wasser anregen.

Damit aus der Stadt die „SmartCity Cologne“ wird, sind weitere Maßnahmen geplant. Erste Schritte sind der Aufbau und die Verbesserung des Energiemanagements in den Kultureinrichtungen und anderen städtischen Gebäuden, die Initiierung weiterer „Leuchtturmprojekte“ wie Klimaschutzsiedlungen, die Umsetzung von Stromsparinitiativen mit der Verbraucherschutzzentrale und der Caritas, Klimapartnerschaften zwischen Stadt und Unternehmen, der Aufbau eines Wärmeatlanten zum Ausbau der Fern- und Nahwärmeversorgung, die Förderung des Fahrradverkehrs sowie der Ausbau der Job-Ticket-Angebote im Stadtwerkekonzern. Vorzeigeprojekt soll eine „Energiestraße“ werden, an der exemplarisch gezeigt wird, wie heute schon in Wohnhäusern, Gastronomie, Straßenbeleuchtung und Mobilität Energie gespart werden kann.

Stadt hofft, durch Klimaschutz den Haushalt zu konsolidieren

Dazu wird eine zentrale Koordinierungsstelle für Klimaschutz in der Verwaltung und ein Zentrum für Energieeffizienz in Kooperation mit Verbraucherschutzzentren, Handwerk und Rheinenergie eingerichtet. Diese „strategische Partnerschaft“ zum Klimaschutz unter der Dachmarke „Smart City Cologne“ war im Oktober des Vorjahres gegründet worden. Der Rat hat für die Umsetzung der ersten Maßnahmen in diesem Jahr  900.000 Euro bewilligt, mittelfristig stehen 1,36 Millionen Euro bereit. Die sich ergebenden Spareffekte und damit sinkende Kosten sollen zur Konsolidierung des städtischen Haushalts genutzt werden.

Das Projekt „SmartCity Cologne“ soll helfen, einen Ratsbeschluss umzusetzen. Dieser sieht vor, bis zum Jahr 2020 Energie gegenüber 2000 um 20 Prozent effektiver zu nutzen und den Anteil von erneuerbarer Energie am Gesamtverbrauch auf 20 Prozent zu steigern. Entsprechend sinkt damit der Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxyd. Umweltdezernentin Henriette Reker wünscht sich, dass noch mehr für den Klimaschutz getan werde, und verspricht sich davon auch „Chancen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt“. Noch in diesem Jahr will die Verwaltung ein ein umfassendes „Integriertes Klimaschutzkonzept“ vorlegen.







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