Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





26. 05. 2012
Seite drucken

KVB reagiert auf Medienbericht


15.05.2011 18:44 von:

Schlagwörter: Köln,Verkehrsanlagen,KVB,2011,Mai,Videoüberwachung,Stadtbahn,Haltestelle

Angesichts der zunehmend mit Bewegtbildern dargestellten Übergriffe in den Betriebsanlagen der Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB scheint sich nun eine Ausweitung der Überwachung der dortigen Verkehrsanlagen abzuzeichnen. Den Stein ins Rollen brachte ein Bericht am Freitag in der Onlineausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers. Die Autoren sehen den Auslöser allerdings in einer weiterhin nicht aufgeklärten Straftat, die seit Montagmorgen vergangener Woche die Polizei, die Medien und damit auch die Öffentlichkeit beschäftigt. Offenbar war ein 36-jähriger Mann in der U-Bahn-Haltestelle am Sonntagabend verprügelt worden. Am darauffolgenden Morgen fand ein Passant den Leichnam des Mannes, der offenbar der Obdachlosen-Szene angehörte. Wie der Stadt-Anzeiger weiter berichtete, soll die KVB nicht wie in anderen Städten "rundum überwacht" haben sondern eine Art Bedarfsfreischaltung eingerichtet haben. Demnach beginnen die Überwachungskamera erst mit Aufzeichnungen, wenn zuvor ein Alarmknopf gedrückt wurde. Demgegenüber gebe es Recherchen der Zeitung zufolge in anderen Großstädten bereits Rundum-Überwachungen.

Auch in seiner heutigen Stellungnahme verwies das Unternehmen auf die bestehenden Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Nach Darstellung der kVB haben sich aufgrund der so angestoßenen Debatte "größere Spielräume" für die Anwendung einer solchen Überwachungsform ergeben. Das wolle man nun prüfen, hieß es in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. "Sollten sich die aufgezeigten Spielräume durch das Unternehmen nutzen lassen, will die KVB dies im Interesse einer noch höheren Kundensicherheit umgehend nutzen", teilte das Unternehmen mit. Die stadtnahe Gesellschaft hat eigener Aussage zufolge bereits hohe Summen in die technische Ausstattung ihrer Fahrzeuge investiert. Die sollen – nach erneuter Absprache zwischen KVB und dem Landesdatenschutzbeauftragten – umgehend und noch intensiver genutzt werden, so das Unternehmen. Bereits in zahlreichen zurückliegenden Vorfällen trugen Fahndungsbilder, aufgenommen durch Überwachungskameras in den Stadtbahnen zu einer effizienteren Fahndung bei. Auch das könne man verbessern, hieß es in der Stellungnahme abschließend.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse